Ferienwohnung in Lumignano: Höhlen, Wege und Geschichte
Unterkünfte in Lumignano
Lumignano lässt sich aus mehreren Blickwinkeln entdecken. Natürliche Höhlen öffnen sich in den Kalksteinfelsen oberhalb des Ortes, Wanderungen führen zu markanten Landschaftspunkten, und Bauwerke erzählen von verschiedenen Epochen. Dazu kommt mit den Bisi di Lumignano eine lokale Spezialität mit eigener Geschichte. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Lumignano suchen, können Sie Ihre Reise daher nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren: Natur und Bewegung, Archäologie, sakrale Kunst oder regionale Esskultur.
Zwischen Höhlen, Felsen und früheren Wohnplätzen
Die Covoli dei Berici sind natürliche Höhlen, die sich in den Kalksteinfelsen oberhalb von Lumignano öffnen. Die Covoli dei Berici rund um Lumignano wurden seit dem Mittel- und Jungpaläolithikum als Wohnplätze genutzt. Im Lauf der Jahrtausende bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts dienten sie als Wohnstätten, befestigte Zufluchten, Einsiedeleien und Unterkünfte für Haustiere. Die bisher unveröffentlichte stratigrafische Abfolge des Buso Doppio del Broion gehört zum Jungpaläolithikum. Damit reicht die zeitliche Perspektive der Landschaft weit über einen einzelnen Ausflugstag hinaus.
Bauwerke und Wege für eine abwechslungsreiche Reise
Das Mauerwerksgebäude des Eremo di San Cassiano stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Eremo di San Cassiano ist ausschließlich zu Fuß über einen Weg erreichbar, der an den Klippen von Lumignano entlangführt. Der Sentiero Nr. 3 beginnt bei einem Bildstock neben der Piazza Mazzaretto in Lumignano und führt zum Eremo, zur Croce und zu den Felswänden des Brojon. Im Ort steht außerdem die heutige Chiesa di Lumignano, die 1937 erbaut wurde und die barocken Altäre der früheren Chiesa di San Maiolo beherbergt. So lassen sich bei der Wahl einer Ferienwohnung in Lumignano unterschiedliche Schwerpunkte für die Urlaubstage berücksichtigen, ohne Naturerlebnisse und Kultur voneinander zu trennen.
Wandern am Monte Castellaro
Eine kurze, aber anspruchsvolle und abenteuerliche Wanderung führt um den Monte Castellaro und umfasst einen Besuch der Grotta della Guerra und der Grotta della Mura. Die Route verbindet damit eine überschaubare Wanderung mit Höhlenzielen und ergänzt den Sentiero Nr. 3 um eine weitere Möglichkeit, die Felslandschaft zu erleben.
Bisi di Lumignano: regionale Tradition mit belegtem Namen
Die Gemeinde Longare erkennt die Bisi di Lumignano seit 2008 als typisches De.C.O.-Produkt an. Der Anbau der Bisi di Lumignano soll von Benediktinermönchen eingeführt worden sein, die um das Jahr 1000 die venezianische Tiefebene bei Vicenza urbar machten. Die Bohnen stehen damit für einen regionalen Aspekt, der sich gut neben den Höhlen, Wanderwegen und historischen Bauwerken entdecken lässt.
Hinweis für kletterinteressierte Gäste
Ein Kletterverbot betrifft 21 Routen an der Südseite und 32 Routen an der Westseite des Dente di Lumignano. Dieser konkrete Status gehört zur Orientierung rund um die Felsbereiche und sollte bei der Planung eigener Aktivitäten berücksichtigt werden.
Weitere Ziele
Lovertino, Malo, Nove, San Giorgio Di Perlena, Breganze, Noventa Vicentina, Montegaldella und Crespadoro
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