Castana: Ferienwohnung, Täler, Wanderwege und Geschichte
Unterkünfte in Castana
Castana liegt an der Provinzstraße Nr. 81 nach Posina im Val Posina. Die Straße durch das Val Posina verläuft am Wildbach entlang und führt bis zum Ortszentrum von Castana. Bei Castana teilt sich die Straße: Nach links führt sie weiter durch das Haupttal des Posina, nach rechts öffnet sich das Tal des Wildbachs Zara in Richtung Laghi. Der dolomitische Monte Maio mit einer Höhe von 1.500 Metern trennt bei Castana die beiden Talzweige des Posina- und des Zara-Tals. Für die Anfahrt ist die Teilung der Straße ein konkreter Orientierungspunkt. Wer dem Straßenverlauf folgt, erreicht das Zentrum zunächst entlang des Bachs und trifft dort auf die Wahl zwischen den beiden Talrichtungen. Am Ortszentrum treffen damit Straßenverlauf und Wanderwege aufeinander. Die Provinzstraße Nr. 81 bleibt die gemeinsame Achse des beschriebenen Straßenverlaufs, bevor sich die beiden Richtungen am Ort trennen.
Wandern zwischen Contrade und Trockenmauern
Der Weg durch das Valle dei Biasi führt vom Ortszentrum von Castana zu den verfallenen Contrade Biasi di sotto und Biasi di sopra. Bei der Contrada Pasqualetti beginnt ein gepflasterter Weg, der bergauf in Richtung des Kamms der Sogli Bianchi führt. Auf dem Rundweg im Val di Tovo treffen Sie auf Anlagen aus dem Ersten Weltkrieg, verlassene Contrade und steile Felswände. Alte Trockenmauern im Wald des Valle dei Biasi erinnern daran, dass sich dort früher Wiesen befanden, die später von der Ausbreitung der Pflanzen überwuchert wurden. Für einen Wandertag unterscheiden sich die Wegformen klar: Bei Pasqualetti führt der gepflasterte Abschnitt bergauf zum Sogli-Bianchi-Kamm, während der Rundweg im Val di Tovo historische Anlagen, verlassene Contrade und steile Felswände in einem eigenen Verlauf verbindet. Im Valle dei Biasi liegen Ortszentrum, Wald, Trockenmauern und frühere Wiesen auf dem Weg zu den beiden Biasi-Contrade.
San Pietro Apostolo und die Geschichte Castanas
Die Kirche San Pietro Apostolo in Castana ist dem Apostel Petrus geweiht. Die Einwohner von Castana und Tovo erhielten am 29. Dezember 1797 die Genehmigung zum Bau der Kirche. Am 22. November 1803 wurde sie feierlich gesegnet. Die Pfarrei San Pietro Apostolo in Castana wurde durch bischöfliches Dekret vom 18. Februar 1957 errichtet. Das Patronatsfest von San Pietro in Castana wird am 29. Juni gefeiert. San Pietro Apostolo bezeichnet in Castana sowohl die Kirche als auch die 1957 errichtete Pfarrei.
Castana als historisch geprägter Ort
Castana war während des Ersten Weltkriegs ein Frontgebiet. Während der Strafexpedition im Mai 1916 war Castana etwa vierzig Tage lang von der österreichisch-ungarischen Armee besetzt. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Kirche San Pietro Apostolo in Castana mit Kriegsmaterial angefüllt, darunter Bomben, Mörsergranaten, Gelatine, Patronen und Geschosse aller Kaliber. Möglicherweise bot die Kirche während nächtlicher Kriegsbewegungen Kolonnen von Maultieren Schutz. Die Besetzung im Mai 1916 gehört zur Kriegszeit; die Kirche war erst nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Material angefüllt.
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