Ferienwohnung in Dese: Wald, Auen und venezianische Geschichte
Unterkünfte in Dese
Dese verbindet Waldflächen, Auen und venezianische Baugeschichte. Die Chiesa della Natività di Maria ist eine romanisch-gotische Kirche aus Sichtziegeln in Dese. Kirche und Fort unterscheiden sich außerdem durch ihre Materialien: Sichtziegel auf der einen, Stahlbeton auf der anderen Seite.
Ferienwohnung in Dese zwischen Wald und Geschichte
Die in der Fraktion Dese gelegenen Waldgebiete werden vom gleichnamigen Fluss gestreift. Bosco Praello ist eines von drei Waldgebieten in Dese. Das Bosco di Dese wurde um 2,5 Hektar Tieflandwald erweitert. Eine neue Auenfläche entstand durch die Umwandlung der als „Parco Terronazzo Sud“ bekannten landwirtschaftlichen Fläche und umfasst 15.000 Quadratmeter. Die Landschaft umfasst damit Waldgebiete, Flussbezug und eine Auenfläche mit eigener Entstehung aus einer früher landwirtschaftlich genutzten Fläche.
Das Bosco Dese kann auf eigens angelegten Wegen erkundet werden. Der öffentliche Zugang zum Bosco Dese ist während der Jagdsaison von September bis Februar gesperrt; dieser Zeitraum sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Bosco Praello ist über die Via Bosco Costa erreichbar. Wer beide Waldgebiete einplanen möchte, kann sie als zwei getrennte Ziele behandeln.
Kulturhistorische Ziele in und bei Dese
Das Forte Cosenz liegt nördlich bei Dese entlang der Bahnstrecke nach Triest. Es ist Teil des venezianischen Verteidigungsprojekts auf dem Festland, des sogenannten „Campo Trincerato di Mestre“. Das Bauwerk ist vollständig aus Stahlbeton errichtet und gehört zur zweiten Generation von Forts. Das Forte Cosenz wurde 1911 fertiggestellt. Seine Lage, sein Baumaterial und seine Einbindung in die venezianische Festlandsverteidigung geben der Anlage jeweils einen eigenen historischen Bezug.
Zur älteren Geschichte der Kirche gehört der erhaltene alte Glockenturm. Er diente früher als Wachturm und wurde um das Jahr 1000 aus wiederverwendeten römischen Materialien errichtet. Seine wiederverwendeten römischen Materialien stehen dabei dem Stahlbeton des Forte Cosenz als zwei unterschiedliche Bauweisen gegenüber. Die Kirche Santa Maria di Dese war im Jahr 957 Ziel eines Besuchs. Der Besuch im Jahr 957 liegt vor der Errichtung des Glockenturms um das Jahr 1000.
Anreise und Tagesplanung
Eine Überlandbuslinie bedient Dese. Wer mit dem Bus anreist, kann diese Verbindung in die Tagesplanung einbeziehen. Für einen Aufenthalt mit Natur- und Kulturinteressen lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte setzen: ein Weg im Bosco Dese, die Auenfläche, die Kirchengeschichte oder die militärische Architektur des Forte Cosenz. Die Anreise mit dem Bus lässt sich dabei mit einem Naturtag oder einer kulturhistorischen Besichtigung verbinden. So bleibt Raum für verschiedene Interessen, ohne die Wald- und Geschichtsthemen von Dese zu einem einzigen Ziel zusammenzufassen.
Weitere Ziele zur Orientierung
Alberoni, Trivignano, Giudecca, Altino, Marghera, Campalto, Tessera und Mestre bieten weitere Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung.
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