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Ferienwohnung in Valle di Cadore: Berge, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Valle Di Cadore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valle di Cadore liegt auf dem grünen Talboden am Fuß des Monte Antelao und verbindet eindrucksvolle Berglandschaft mit einer ungewöhnlich dichten Geschichte. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Valle di Cadore wählen, können Sie Ihre Tage ganz unterschiedlich gestalten: mit einer asphaltierten Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit Bergblicken am Rifugio Costapiana oder mit Entdeckungen in historischen Ortsteilen.

File:Valle di Cadore.jpg File:Valle di Cadore.jpg Foto: Tiia Monto via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Landschaft und Wege rund um Valle di Cadore

Ein wichtiger Erlebnisraum ist die Lunga Via delle Dolomiti, die durch Valle di Cadore führt. Der Rad- und Fußweg ist vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt, asphaltiert und weist gleichmäßige, gut zu bewältigende Steigungen auf. Sie können die Strecke daher zu Fuß begehen oder mit dem Fahrrad befahren. Das eröffnet eine flexible Möglichkeit, Bewegung und Landschaftserlebnis miteinander zu verbinden.

Zum Rifugio Costapiana und auf den S. Dionisio

Von Valle di Cadore folgen Sie der asphaltierten Straße zum Rifugio Costapiana, die in den oberen Teil des Ortes hinaufführt. An einer markierten Kurve mit einer Quelle und der Hüttentafel kann der Weg zu Fuß in etwa zwei Stunden oder mit dem Auto fortgesetzt werden. Das Rifugio Costapiana ist zu Fuß, mit Schneeschuhen oder mit Skitourenski erreichbar. Von dort bietet sich ein Ausblick auf den Monte Antelao und das obere Valle del Boite.

Beim Rifugio Costapiana steht außerdem eine gleichnamige Kapelle. Sie wurde 1508 erbaut und geweiht, um Menschen Schutz zu geben, die vor der Schlacht von Rusecco flohen und in die Hochgebirge flüchteten. Als weiteres Ziel lässt sich der S. Dionisio einordnen: Der fast 2.000 Meter hohe Hügel bietet einen Rundumblick von 360 Grad und ist vom Rifugio Costapiana aus zu Fuß in etwa eineinhalb Stunden erreichbar.

Römische Spuren und frühe Geschichte

Archäologische Funde und votive Objekte römischen und vorrömischen Ursprungs belegen eine Geschichte von Valle di Cadore, die bis in das 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. zurückreicht. Archäologische Funde aus Valle di Cadore lassen auf eine frühmittelalterliche Nekropole aus dem späten 6. bis frühen 7. Jahrhundert n. Chr. schließen. In Rusecco wurden 1910 drei bronzene Situlen gefunden. Eine davon trug eine venetische Inschrift mit einer Widmung an Loudera, eine der römischen Libera gleichgesetzte Gottheit, die mit den Zyklen von Tod und Wiedergeburt der Natur verbunden ist.

Auch Fies, im höher gelegenen Teil des Ortes, bewahrt eine Spur aus der Antike. Dort wurde eine Steinplatte mit lateinischer Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. gefunden. Sie bezeugt, dass Lucius Saufeius einer Vereinigung oder Körperschaft eine Schola, also einen Versammlungs- und Zeremonialraum, sowie ein Solarium, eine Terrasse, schenkte. In den Ortsteilen Stean und Villa wurden vier Gebäude aus römischer Zeit entdeckt, die wahrscheinlich als Villen zu deuten sind. Zwei Gebäude in Villa besaßen Räume mit floral dekoriertem Putz und Mosaikböden. Eines dieser Gebäude umfasste einen 15 × 11 m großen Raum, das andere einen 9 × 9 m großen Raum; die Gebäude werden in das 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. datiert.

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Costa und San Martino entdecken

Costa ist ein historisches Dorf, in dem Häuser mit unverwechselbaren venezianischen Merkmalen neben traditionellen Berghäusern des Cadore und Gebäuden aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. stehen. Die historische Via Romana führt durch Costa. Entlang des Weges finden Sie Gebäude mit Gewölben, Balkonen, Wappen und kunstvoll gestalteten Ecken. So wird der Ortsrundgang zu einer Betrachtung historischer Details statt zu einer bloßen Verbindung zwischen einzelnen Punkten.

San Martino steht auf einem Felsvorsprung über dem Valle del Boite. Die Kirche San Martino aus dem 18. Jahrhundert wurde auf den Ruinen einer Burg römischen Ursprungs errichtet und ist derzeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. In der Kirche befinden sich Gemälde von Antonio Lazzarini und ein Altarbild von Francesco da Milano. Die unterschiedlichen Schauplätze machen Valle di Cadore besonders interessant, wenn Sie Naturerlebnisse und Kulturspuren in Ihrer Reise verbinden möchten.

Ferienwohnung in Valle di Cadore nach Ihrem Reiseplan wählen

Für die Wahl Ihrer Unterkunft in Valle di Cadore können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihre Tage bestimmen soll. Die Lunga Via delle Dolomiti und die Wege am Rifugio Costapiana sprechen für eine aktive Planung, während Costa, San Martino und die archäologischen Spuren in Rusecco, Fies, Stean und Villa andere Formen der Entdeckung eröffnen. Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus lässt sich so nach dem gewünschten Wechsel aus Bewegung, Landschaft und Geschichte auswählen, ohne dass Sie sich auf nur eine Erlebnisart festlegen müssen.

Weitere Orte entdecken

Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Arabba, Villapiana-ronchena, Ponte Nelle Alpi, Longarone, Cherz, Feltre, Castion und Montebello entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

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