Ferienwohnung in Morra: Signorelli-Kunst, Dorfgeschichte und Feste
Unterkünfte in Morra
Morra verbindet Kunst, Dorfgeschichte, Naturraum und Feste. Im Oratorio di San Crescentino begegnen sich mehrere Schichten der Malereigeschichte, während die Pieve di Santa Maria den historischen Bezugspunkt des Dorfzentrums bildet. Dazu kommt mit Boschi di Morra - Marzana ein Naturraum.
Kunst und Dorfgeschichte rund um Morra
Das Dorfzentrum von Morra entwickelte sich um die romanische Pieve di Santa Maria. Die Pieve di Santa Maria wird in einer Bulle aus dem Jahr 1126 und in einem Vertrag zwischen Perugia und Città di Castello erwähnt. Die beiden Schriftstücke gehören zu unterschiedlichen historischen Zusammenhängen und verbinden die Pieve mit der historischen Ortsgeschichte von Morra. Die Jahreszahl 1126 und der Vertrag zwischen Perugia und Città di Castello markieren dabei zwei verschiedene Bezüge innerhalb der Ortsgeschichte. Die romanische Pieve und das Dorfzentrum bleiben so eng miteinander verknüpft. Wer Dorfgeschichte verfolgt, stößt in Morra auf die romanische Pieve di Santa Maria sowie auf die Bulle von 1126 und den Vertrag zwischen Perugia und Città di Castello.
Das Oratorio di San Crescentino in Morra wurde 1420 errichtet und 1507 erweitert. In der Sakristei sind spätgotische Fresken aus der ursprünglichen Bauphase erhalten. An den Wänden befindet sich außerdem eine Ausmalung der Werkstatt von Luca Signorelli. Luca Signorelli selbst malte dort nur die Szenen der Geißelung und der Kreuzigung. Im Gebäude treffen so die Baujahre 1420 und 1507, die spätgotischen Fresken, die Werkstatt-Ausmalung und die beiden eigenhändigen Szenen aufeinander. Wer sich für Malerei interessiert, begegnet in Morra neben Signorellis Namen auch spätgotischen Fresken und der Madonna della Misericordia mit pierfrancesker Ausprägung.
Zum Bildprogramm des Oratorio gehört ein Fresko der Madonna della Misericordia mit deutlich pierfrancesker Ausprägung. Es steht neben den spätgotischen Fresken und der Ausmalung der Signorelli-Werkstatt als eigenständiges Motiv.
Morra ist außerdem eine wichtige Station des Signorelli-Itinerars im oberen Tiber-Tal. Im oberen Tiber-Tal gehört Morra damit zum Signorelli-Itinerar, während das Oratorio di San Crescentino die Werke und Fresken vor Ort bündelt.
Naturraum mit eigener Kennung
Boschi di Morra - Marzana ist ein Natura-2000-Gebiet gemäß der EU-Habitatrichtlinie mit dem Kenncode IT5210006. Der Naturraum steht in Morra neben den kunst- und ortsgeschichtlichen Themen.
Feste in unterschiedlichen Jahresabschnitten
Bei den Festen wechseln Jahreszeit und Thema. Die Sagra della Castagna in Morra findet in der zweiten Oktoberdekade statt. Morra a Tutta Birra ist ein regelmäßig stattfindendes Sommerfest in Morra. Bei Morra a Tutta Birra gehören Bier und gastronomische Stände ebenso zum Programm wie Musik und Tanz. So liegen die beiden Veranstaltungen in unterschiedlichen Jahresabschnitten und setzen verschiedene Schwerpunkte: Kastanie auf der einen, Bier, gastronomische Stände, Musik und Tanz auf der anderen Seite. Für die Reiseplanung lassen sich die zweite Oktoberdekade der Sagra della Castagna und das Sommerfest Morra a Tutta Birra zeitlich getrennt berücksichtigen.
Weitere Ziele entdecken
Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem Piana, Armenzano, Colfiorito, Collescille, San Litardo, Montecchio, Ilci und Cerreto Di Spoleto näher betrachten.
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