Lippiano entdecken: Ferienwohnung, Kirchen und Wanderwege
Unterkünfte in Lippiano
Lippiano verbindet Ortsgeschichte mit Wegen durch einen Kastanienwald und Ausblicken auf den Lago di Montedoglio und das obere Tibertal. Im Ort treffen das Castello di Lippiano, ein als Ghetto genutztes Viertel, zwei Kirchen und mehrere markierte Wanderverbindungen aufeinander.
Castello, Bastion und Ghetto im Ortsbild
Das Castello di Lippiano war eine alte Residenz der Familie Bourbon del Monte. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und ist normalerweise nicht für Besucher zugänglich. Am Fuß des Castello di Lippiano entwickelte sich zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert ein als Ghetto genutztes Viertel.
An der Piazza Umberto I ist die alte Rundbastion des Castello di Lippiano mit kreisförmigem Grundriss von außen zu sehen. Ein mit einer Tafel gekennzeichneter Zugangsbogen führt zum antiken jüdischen Ghetto von Lippiano.
Kirchen und historische Spuren
Die Chiesa della Madonna delle Grazie wurde 1717 von Marchese Francesco errichtet. Die Chiesa di San Michele Arcangelo ist eine neugotische Kirche und wurde nach dem Erdbeben von 1917 wiederaufgebaut.
Die Chiesa della Madonna delle Grazie befindet sich in Privatbesitz und ist gewöhnlich nicht für Besucher zugänglich. In der Nähe der inzwischen profanierten alten Kirche in Lippiano kreuzen sich zwei weitere Wanderwege.
Für Kulturinteressierte stehen hier im Ortsbild die außen sichtbare Rundbastion, ein markierter Ghettozugang und Kirchen mit historischen Eckdaten nebeneinander.
Wanderwege für unterschiedliche Zeitrahmen
Der als E eingestufte Rundweg Anello di Citerna–Monterchi–Lippiano ist 16 km lang; die angegebene Gehzeit beträgt 5 Stunden und 30 Minuten. Für die Tagesplanung bildet diese Gehzeit den zeitlichen Rahmen; Pausen und Aufenthalte an den Wegpunkten kommen zusätzlich hinzu.
Die beiden Wegformen setzen dadurch unterschiedliche Zeitrahmen für die Planung: Die 16 Kilometer des Rundwegs stehen einer mehrtägigen Verbindung über den Sentiero dei Laghi gegenüber.
Der Sentiero 152 verbindet Lippiano mit dem Sentiero 155 und verläuft durch einen Wald mit jahrhundertealten Kastanienbäumen. Von diesem Weg reicht der Ausblick bis zum Lago di Montedoglio und über das obere Tibertal.
Auf dem Sentiero 152 besteht außerdem die Möglichkeit, das Gebiet Marzano zu besuchen.
Vom Gipfel des Monte Paiaiolo reicht der Blick in alle Richtungen. Damit ergänzt die Rundumsicht die See- und Talblicke des Sentiero 152 um eine zusätzliche Perspektive auf Lippiano.
Der Sentiero 153 SL ist Teil des mehrtägigen Weges Sentiero dei Laghi, der den Lago Trasimeno mit dem Lago di Montedoglio verbindet. Er führt nach Lippiano auf 424 Metern Höhe. An der Wegkreuzung bei Lippiano besteht eine Verbindung zum Rundweg A8 (Citerna–Monterchi–Lippiano).
Für die aufgeführten Wege können Wandernde anhand der Symbole Angaben zu Begehbarkeit und Markierung prüfen sowie detaillierte Wegbeschreibungen und GPX-Tracks abrufen.
Marrone di Lippiano
Als typische einheimische Kastanie des Gebiets gilt der Marrone di Lippiano.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Monte Santa Maria Tiberina.