Ferienwohnung in Casacastalda: Geschichte, Wege und Feste
Unterkünfte in Casacastalda
Casacastalda verbindet eine markante Lage über zwei Tälern mit einer rautenförmigen Burganlage, historischen Kirchen und Wegen zu den umliegenden Bergen. Dazu kommen lebendige Traditionen und ein Fest mit regionalen Spezialitäten.
File:Sigelo de la Komunumo de Casacastalda, 1590. Preĝejo-muzeo de Sankta Sebastiano kaj Civita Turo, Valfabbrica.jpg
Foto: Super nabla via Source, CC BY-SA 4.0
Ferienwohnung in Casacastalda: Burg, Kirchen und Wege
Casacastalda entstand aus einer Burg, die im 8. Jahrhundert von dem Langobarden Ernero Castaldo, einem Nachfahren Totilas, gegründet wurde. Die Burg wurde 1433 von den Perugianern wiederaufgebaut. Nach diesem Wiederaufbau bewahrte der Ort seine heutige rautenförmige Burganlage mit befestigten Zugangsbauten: Im Süden liegt die Porta Perugina, im Norden die Porta del Giglio und im Westen die Porta Eugubina.
Die Kirche Santa Maria Assunta geht auf das 10. Jahrhundert zurück und wurde im 19. Jahrhundert umfassend umgebaut. In ihrem Inneren bewahrt sie ein Triptychon von Matteo da Gualdo. Historisch war Santa Maria Assunta früher eine der 15 Pfarreien der Diözese Nocera. Die Angabe zu den 15 Pfarreien ist historisch: Sie beschreibt die frühere kirchliche Stellung von Santa Maria Assunta, nicht ihre heutige Einordnung. Das Santuario della Madonna dell’Olmo erinnert an die Erscheinung der seligen Jungfrau vor einem Hirtenmädchen am 22. Mai 1484; der Ulmenstamm wird im Inneren der Kirche aufbewahrt.
Casacastalda liegt beherrschend über dem Tal des Risacco und dem Val di Rasina. Der Risacco ist ein Zufluss des Chiascio, während der Bach des Val di Rasina aus Richtung Gualdo Tadino kommt. Diese Landschaftsbezüge geben dem Ort einen konkreten Rahmen zwischen Talräumen und Bergzielen.
Wanderwege mit unterschiedlichen Ansprüchen
Für aktive Tage stehen mehrere unterschiedliche Wegideen zur Verfügung. Der Rundweg Madonna dell’Olmo–Monte Santa Cristina ist ein kurzer, leichter Weg über Schotter und Asphalt. Er führt von der Kirche Madonna dell’Olmo zum Monte della Dea und weiter zum Monte Santa Cristina. Der Rundweg Casacastalda–Monte Serra ist dagegen eine aussichtsreiche Route mittleren Schwierigkeitsgrads: Sie verläuft vom Santuario della Madonna dell’Olmo zu der dem heiligen Franziskus und der heiligen Klara gewidmeten Kirche am Monte Serra. Von Casacastalda aus besteht außerdem die Möglichkeit, den Franziskusweg „Assisi–Valfabbrica–Gubbio“ zu begehen. Die beiden Rundwege unterscheiden sich damit in ihrem Schwierigkeitsgrad und ihrer Wegführung.
Umbrische Traditionen und lokale Spezialitäten
Auch die Feste gehören zum Ortsbild. Das Cantamaggio von Casacastalda entstand 1977 als folkloristische Veranstaltung und findet jedes Jahr im Mai als traditionelle Aufführung umbrischer Volkslieder mit ländlicher Prägung statt. Stornelli und Sonette greifen dabei den Brauch gesungener Scherze und Serenaden auf. Die 56. Ausgabe der „Sagra dello Spaghetto e prodotti tipici locali“ ist für den Zeitraum vom 8. bis 14. August 2026 in Casacastalda vorgesehen. Sie umfasst neun Tanzabende und gastronomische Stände auf dem Mehrzweckplatz.
Weitere Ziele entdecken
Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem Ramazzano, Gubbio-Nerbisci, Bettona, Marsciano, Colle Calzolaro, Terraia, Papiano und Ripabianca entdecken.
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