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Ferienwohnung in Gattaia: Monte Gattaia, Muccione-Tal und Geschichte

Unterkünfte in Gattaia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ferienwohnung in Gattaia zwischen Apenninlandschaft und Geschichte

Gattaia verbindet markante Landschaft mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Der Monte Gattaia liegt nahe der Gotischen Linie und diente als Ort der Organisation und als Zuflucht für Partisanengruppen aus dem Mugello. Zugleich bildet der Berg einen natürlichen Übergang zwischen der Toskana und der Romagna.

Schlucht, Wasserstellen und Wege durch das Muccione-Tal

Die Zufahrtsstraße nach Gattaia verläuft durch eine enge, vom ständig fließenden Muccione eingeschnittene Schlucht in Richtung Apennin. Südwestlich des Zentrums führt die Viale della Rimembranza di Gattaia an der kommunalen Zufahrtsstraße zum Ort entlang und grenzt an den Friedhof des Ortsteils. Diese konkrete Ortslage vermittelt bereits beim Ankommen einen Eindruck davon, wie eng Siedlung, Tal und Berg miteinander verbunden sind.

Auf der Route durch das Muccione-Tal gibt es Kaskaden und Wasserstellen, an denen sich Wandernde abkühlen können. Die Route „La valle del Muccione in Mugello“ beginnt oberhalb von Vicchio, nachdem man Gattaia passiert hat.

Fornello, Viadukt und Spuren früherer Arbeit

Im Umfeld von Gattaia führt die Route durch das Muccione-Tal zur ehemaligen, heute verlassenen Station Fornello an der Faentina-Bahn. Außerdem führt sie unter dem Viadukt von Valdicampi hindurch. Das Eisenbahnviadukt stammt aus dem 19. Jahrhundert und besitzt zwei Bogenreihen. Ein Abstecher von der Route führt auf einem nicht nummerierten Weg zu einem alten Steinbruch. Dort sind Decauville-Wagen sowie Reste einer Anlage zum Zerkleinern von Steinen erhalten. Diese Stationen und Relikte geben der Wegstrecke eine industrielle und verkehrsgeschichtliche Seite.

Kirche, Villa und mittelalterliche Spuren

Gattaia entwickelte sich zu einer kleinen Siedlung mit einer Kirche, einer herrschaftlichen Villa, einer Kapelle, einer Mühle und zwei steinernen Fußbrücken. Die antike Kirche Santa Felicita im unteren Teil von Gattaia ist seit dem Jahr 1273 als „cura d’anime“ nachweisbar. Über dem hölzernen Eingangstor der Kirche Santa Felicita al Fiume di Gattaia befindet sich ein ungefasstes Terrakotta-Rundbild mit der Darstellung der heiligen Felicitas. Die Kirche besitzt außerdem einen zurückgesetzten Glockengiebel mit drei Öffnungen auf zwei Ebenen und kleinen Glocken aus dem Jahr 1883.

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Auf dem Monte Gattaia sind von der Festung Reste von Stützmauern, Spuren einer Zisterne und innere Versorgungsstrukturen erhalten. Zwischen dem 11. und dem 14. Jahrhundert dürfte Gattaia ein wichtiger Zugang zum Apennin gewesen sein. Eine Mühle und ein Pilgerhospiz gehören seit der Mitte des 14. Jahrhunderts zur überlieferten Geschichte Gattaias; zu Beginn des 15. Jahrhunderts verfügte Gattaia über eine Mühle.

Erinnerung an den Widerstand

Gattaia war seit Beginn des Widerstands eine Partisanenbasis. Die Gedenktafel von Gattaia erinnert an Ottorino Quiti und Adriano Santoni aus Gattaia, die am 22. März 1944 auf dem Campo di Marte in Florenz von Nazi-Faschisten erschossen wurden. Sie erinnert außerdem daran, dass sich die Partisanen von Gattaia am 6. März 1944 mit den Partisanen des Monte Giovi zusammenschlossen, um Vicchio nach einer heftigen Schlacht zu befreien.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicchio.

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