Albiano: Porphyr, San Biagio und Natur
Unterkünfte in Albiano
Albiano steht für Porphyrkultur, geschützte Natur und Wege durch unterschiedliche Landschaftsräume. Diese Kombination reicht vom Ortszentrum bis zu den Landschaftsräumen am Wasser und in den Wäldern.
Porphyr und Geschichte im Ortszentrum
Das Museo Casa Porfido zeichnet die Verarbeitungskette des Porphyrs nach: von der Entstehung des in den Steinbrüchen der Umgebung gewonnenen Rohstoffs bis zu den weltweit gefertigten Endprodukten. Das Museo Casa Porfido veranstaltet museumspädagogische Workshops und Führungen zu den Steinbrüchen. Bei der Tagesplanung lassen sich das Museum, die Workshops und die Führungen zu den Steinbrüchen als getrennte Programmpunkte berücksichtigen. Porphyr erscheint hier zugleich als Naturstein aus der Umgebung und als Material für gefertigte Endprodukte.
Im Ortszentrum von Albiano wird die antike Kirche San Biagio bereits in einem Dokument aus dem Jahr 1149 erwähnt. Die zentrale Piazza di San Biagio zwischen den beiden Kirchen wurde 1975 mit Porphyr aus der Umgebung gepflastert und zu einer Dauerausstellung der Porphyrverarbeitung im Val di Cembra gestaltet.
Geschützte Natur und der Avisio
Das Biotopo Monte Barco ist ein 1990 eingerichtetes geschütztes Naturgebiet in der Gemeinde Albiano in der Provincia autonoma di Trento. Im weiteren Umfeld von Albiano liegt außerdem der Lago di Santa Colomba, ein Biotop von großer Bedeutung für die Fortpflanzung vieler Reptilien- und Amphibienarten.
Im Gemeindegebiet von Albiano bildet der Torrente Avisio auf einer Länge von etwa 4,3 km an seinem rechten Ufer die Grenze zu den Gemeinden Cembra-Lisignago und Giovo. Dort prägen eine mäßig geneigte Talsohle, ein Flussbett mit großen Blöcken und tiefe natürliche Becken den Flussabschnitt.
Wege für aktive Urlaubstage
Der Sentiero Albiano Biodiverso ist ein etwa 12 km langer Weg zwischen Wäldern, Seen, Biotopen und Wiesen. Die ungefähre Länge von etwa 12 km ist für die Tagesplanung ein klarer Richtwert; bei der Zeitplanung bleiben dadurch Pausen entlang der Strecke zu berücksichtigen.
Die Prati di Monte Gallina tragen lokal die Bezeichnung „pradi di Mongalina“, liegen auf etwa 900 Metern Höhe und sind als lokale Reserve in ein provinziales ZSC-Gebiet (Zona Speciale di Conservazione) eingebunden. Die Prati di Mongalina gehören zu aussichtsreichen Nordic-Walking-Routen, die Albiano mit dem Lago di Santa Colomba und dem Biotopo Le Grave verbinden und durch Mischwälder aus Nadel- und Laubbäumen führen. Ausgeschilderte Mountainbike-Routen durchqueren das Gebiet und ermöglichen seine Erkundung sowie Touren für verschiedene Erfahrungsstufen. Nordic Walking und Mountainbike bezeichnen dabei zwei unterschiedliche Fortbewegungsarten; beide Routen führen durch das Gebiet der Prati di Mongalina.
Im Parco dei Cervi lassen sich Hirsche in einer halbwilden Umgebung beobachten.
Kastanien und örtliche Küche
In Albiano werden Kastanien für Süßspeisen und Gerichte verwendet.
Telve, Rundscheinberg, Crosano, Schöffbrück, Vetriolo, Tremalzo, Croviana und Cembra.