Zum Inhalt

Fundres entdecken: Höfeweg, Bergseen und Kirchtag

Unterkünfte in Fundres

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Fundres verbindet Wege durch die Bergwelt mit Bau- und Handwerksspuren aus mehreren Jahrhunderten. Der Pfunderer Höfeweg ist sechs Kilometer lang, dauert etwa zwei Stunden und weist einen Höhenunterschied von 250 Metern auf. Die Bergseenrunde in Pfunders führt zu abgelegenen Bergseen und durch ursprüngliche Almwiesen. Schon die Routenwahl setzt daher einen unterschiedlichen Tagesakzent: Der Höfeweg bringt Höfe und historische Spuren zusammen, die Bergseenrunde den Naturraum aus Seen und Almwiesen. Für die Tagesplanung lässt sich die ungefähre Dauer des Höfewegs als klarer Zeitrahmen nutzen. Wer in Fundres unterwegs ist, kann dadurch zwischen einem zeitlich klar umrissenen Höfeweg und der Bergseenrunde mit ihren abgelegenen Seen und Almwiesen unterscheiden.

Höfeweg, Almen und Bergseen

Der Pfunderer Höfeweg führt am Feurerhof mit seinem Eiskeller vorbei. Der Eiskeller bleibt dabei ein konkretes bauliches Detail direkt am Wegverlauf und bringt ein Stück bäuerlicher Ortsgeschichte in die Wanderung. Mit sechs Kilometern, etwa zwei Stunden und 250 Metern Höhenunterschied sind Distanz, ungefähre Dauer und Anstieg der Tour klar umrissen. Wer den Höfeweg wählt, kann die ungefähre Dauer in einen Tagesplan mit eigenen Pausen einordnen; der Höhenunterschied bleibt dabei als zusätzliche Anforderung der Tour zu berücksichtigen.

Der Almhüttenrundweg Pfunders führt zur Gampiel Alm; dort gibt es außerdem einen kleinen Streichelzoo. Auf demselben Rundweg liegt die Egger-Bodenalm mit einer Käserei auf der Hochalm. Der Rundweg bleibt damit bei den Almen und führt zu zwei Stationen mit unterschiedlichem Charakter: zur Gampiel Alm mit Streichelzoo und zur Egger-Bodenalm mit Käserei.

Kirche St. Martin und regionale Geschichte

Die Kirche St. Martin in Pfunders wurde 1397 erstmals erwähnt. Der heutige Bau der Kirche St. Martin in Pfunders geht auf die Jahre 1808 bis 1810 zurück. Im Inneren ist das Tonnengewölbe mit Fresken von Plazidus Altmutter geschmückt. Bei der Pfarrkirche steht außerdem eine Friedhofskapelle, die 1735 erbaut wurde. Die Kapelle von 1735 steht damit bei einer Kirche, deren heutiger Bau mehr als ein Jahrhundert später entstand. Die erste Erwähnung liegt damit vor dem heutigen Bau. Für Kulturinteressierte stehen hier Baugeschichte, Fresken und eine Friedhofskapelle als konkrete Themen nebeneinander.

Auch die Gruipa Alm steht für regionale Arbeit und Handwerk. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde dort Serpentin gewonnen. Ein Großteil dieses Serpentins wurde für die grünen Wandverkleidungen im Dom zu Brixen verwendet. Für Kulturinteressierte liegt damit ein konkreter Ortsbezug zwischen der Gruipa Alm und dem Brixner Dom vor. Die grünen Wandverkleidungen im Dom zu Brixen stehen dabei für die Verwendung des auf der Alm gewonnenen Serpentins.

Kirchtag und überlieferte Termine

Der „Kirschta“ in Pfunders erinnert an den Weihetag der Kirche am 20. Mai 1810. Der Pfunderer Kirchtag findet immer am vierten Wochenende nach Ostern statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bozen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.
Anzeige