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Ferienwohnung in Villanders: Alm, Archäoparc und Dorfgeschichte

Unterkünfte in Villanders

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villanders bietet Ihnen eine Reise zwischen alpiner Landschaft und weit zurückreichender Kulturgeschichte. Die Villanderer Alm steht für Wiesen, Moore, Seen und grasbewachsene Bergkuppen; im Archeoparc Villanders auf dem Plunacker reichen die Spuren menschlicher Besiedlung bis in die Steinzeit. Wer Natur und Kultur getrennt planen möchte, kann Hochalm und historische Orte als unterschiedliche Tagesmotive betrachten.

File:Cimitero di Villandro.jpg File:Cimitero di Villandro.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Almlandschaft, Wanderung und traditionelle Küche

Die Villanderer Alm ist eine ausgedehnte Hochalm oberhalb von Villanders zwischen Tinnebach und Zargenbach. Sattgrüne Wiesen, Moore, Seen und grasbewachsene Bergkuppen prägen ihr Erscheinungsbild. Zahlreiche Almhütten bieten Wanderern traditionelle Gerichte und erfrischende Getränke. So lässt sich ein Aufenthalt auf der Alm mit Landschaft und einer bodenständigen Pause verbinden.

Eine konkrete Tour ist die Wanderung „Villanders–Flor–Dreikirchen–Villanders“. Sie verläuft über die Wege 4, 10 und 11, ist 10 km lang und umfasst 638 Höhenmeter im Aufstieg sowie 640 Höhenmeter im Abstieg. Für einen Wandertag lassen sich Strecke und Höhenprofil getrennt abwägen: Die 10 Kilometer markieren die Länge, während 638 Höhenmeter im Aufstieg und 640 im Abstieg die körperliche Planung ergänzen. Die beiden Höhenwerte liegen mit 638 und 640 Metern im direkten Vergleich nah beieinander. Die Wanderung führt dabei von Villanders über Flor und Dreikirchen zurück nach Villanders.

Archäologische Spuren und besondere Ortsgeschichte

Im Archeoparc Villanders auf dem Plunacker begegnen Ihnen Überreste aus der Steinzeit, Kupferzeit, Bronzezeit und Römerzeit. Archäologische Siedlungsspuren und Grabstätten zeigen, dass dort schon vor über 7.000 Jahren Menschen lebten. Zu sehen sind außerdem rekonstruierte Bauten: eine mittelsteinzeitliche Behausung, eine jungsteinzeitliche Hütte und ein rätisches Haus. Mehrere Epochen werden dadurch an einem konkreten Ort greifbar.

Die St.-Michaelskirche am Friedhof in Villanders wurde im Jahr 1344 eingeweiht. Auf dem Friedhof bei der St.-Michaelskirche sind die Stirnseiten der ausschließlich geschmiedeten Grabkreuze vom Grabhügel abgewandt aufgestellt.

Der alte Dorfkern von Villanders umfasst enge Gassen und zwei aufragende gotische Türme. Eben dieser Dorfkern mit seinen Gassen und Türmen diente Franz von Defregger als Hintergrund für sein Gemälde „Das letzte Aufgebot“. Zwischen Ortsbild, Sakralbau und Kunstgeschichte entstehen damit unterschiedliche Anlässe, Villanders in ruhigem Tempo zu erkunden.

Bergbaugeschichte und die Verbindung zur Villanderer Alm

Auch der Bergbau gehört zu den historischen Themen der Gegend. Im Bergbaukomplex im Tinnetal wurden 16 Stollen mit einer Gesamtlänge von 25 km ausgehoben. Wer sich für Bergbaugeschichte interessiert, kann den Komplex im Tinnetal bei der Reiseplanung bewusst als eigenen Schwerpunkt berücksichtigen. Die Buslinie 345 verbindet Klausen, Villanders und die Villanderer Alm und kann bei der Planung Ihrer Tage eine Rolle spielen.

Wenn Sie Ihre Reiseideen über Villanders hinaus erweitern möchten, finden Sie hier weitere Orte: Klausen, Barbian, Mühlbach, Villnöß, Rodeneck, Lajen, Feldthurns und Natz-Schabs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisacktal.

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