Ferienwohnung auf den Liparischen Inseln: Vulkanlandschaft und Kultur
Unterkünfte in Liparische Inseln
Die Liparischen Inseln verbinden eine außergewöhnliche vulkanische Geschichte mit historischen Schauplätzen und maritimen Erlebnissen. Vor der Nordküste Siziliens liegen die Äolischen Inseln im Meer. Sie dokumentieren in herausragender Weise die Entstehung und Zerstörung vulkanischer Inseln sowie anhaltende vulkanische Prozesse. Zum Archipel gehören sieben Hauptinseln: Lipari, Salina, Vulcano, Stromboli, Panarea, Alicudi und Filicudi.
Natur
Lipari ist die größte Insel des Äolischen Archipels und hat einen Umfang von etwa 40 km. Der Monte Chirica ist mit 600 m der höchste Gipfel Liparis und bietet einen Aussichtspunkt über den gesamten Archipel. Auch die vulkanischen Erscheinungen treten an verschiedenen Orten hervor: Das Gebiet Fanghi ist durch den intensiven Geruch schwefelhaltiger Ausdünstungen gekennzeichnet, und auf den Äolischen Inseln lassen sich solche Erscheinungen vielerorts aus der Nähe beobachten.
In der näheren Umgebung von Messina befindet sich Riviera del Ringo, ein Strand. In der Umgebung von Messina liegen außerdem Monte Ciccia als Berg sowie Spiaggia di Marmora und Spiaggia di Archi als Strände. Die unterschiedlichen Bezeichnungen und räumlichen Bereiche reichen damit von einzelnen Küstenplätzen bis zu einem Berg im Umland von Messina.
Kultur
Das Museo Luigi Bernabò Brea befindet sich im Castello di Lipari und ist in mehreren restaurierten historischen Gebäuden untergebracht. In thematischen Ausstellungspavillons präsentiert das Museum die Siedlungen und Zivilisationen der Äolischen Inseln von der Vorgeschichte bis zur Frühen Neuzeit. Auf Lipari zeigt das Museum außerdem fast 3.000 Gräber aus der Nekropole.
Auch die Festung selbst reicht weit zurück. Die Festung von Lipari war bereits in der Vorgeschichte besiedelt; Siedlungen reichen bis in das Neolithikum, die Kupferzeit und die Bronzezeit zurück. Das Lipari Castle ist eine befestigte Zitadelle. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt es durch die mächtigen spanischen Befestigungsanlagen, die Karl V. um die Festung errichten ließ.
In der näheren Umgebung von Messina befinden sich mehrere weitere historische und kulturelle Orte: Monte di Pietà ist ein Palast, das Museo del Tesoro del Duomo ein Museum, il Castellaccio eine Burg und Villa Mazzini ein Palast. Alle vier liegen in der näheren Umgebung von Messina.
Meer und Inseln
Eine Bootsexkursion kann die fünf Inselchen bei Panarea aus der Nähe erlebbar machen: Basiluzzo, Dattilo, Lisca Nera, Bottaro und Lisca Bianca. Auf den Äolischen Inseln bestehen Möglichkeiten zum Tauchen und Schnorcheln; bei Filicudi kann ein großes archäologisches Unterwasserareal erkundet werden. Die nächtlichen Ausbrüche des Stromboli können vom Boot aus beobachtet werden.
Lokaler Charakter
Zu den Eindrücken der Inselwelt gehört auch Lingua, ein kleines Fischerdorf südlich von Santa Marina. Dort gibt es Einkehrmöglichkeiten für ‘u pani cunzatu. Der Name steht hier für das konkrete lokale Angebot, während die vulkanischen Gebiete mit ihren schwefelhaltigen Ausdünstungen eine ganz andere Seite des Archipels zeigen.
Anreise
Lipari ist ganzjährig mit Milazzo, Messina und Neapel verbunden; im Sommer bestehen zusätzlich Verbindungen mit Palermo und Reggio Calabria. Liberty Lines führt Messina und Milazzo als sizilianische Tragflächenboot-Häfen und nennt neun Anlaufstellen auf den Äolischen Inseln, darunter Lipari, Panarea, Stromboli und Vulcano. Auf Lipari gibt es zwei Anlegestellen: Marina Corta für kleine Boote sowie Marina Lunga für Schiffe und Tragflächenboote.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Trapani, Enna, Agrigent, Catania, Messina, Palermo, Ragusa, Caltanissetta.
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