Ferienwohnung in Chiaramonti: Kultur, Landschaft und Wasserfälle
Unterkünfte in Chiaramonti
Chiaramonti verbindet vorgeschichtliche Megalithanlagen und mittelalterliche Kirchen mit Bergen, Wildtieren und Wasserfällen. Dazu zählen der Nuraghe Ruiu, das Castello dei Doria und Santa Maria Maddalena. Im Altopiano de su Sassu gibt es außerdem ausgedehnte Bestände von Mastixstrauch, Zistrose und Asphodelus sowie Eichen und Steineichen.
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Foto: fadda domenico ange… via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Ferienwohnung in Chiaramonti zwischen Nuraghen und Kirchen
Ein eindrucksvoller Auftakt zur Ortsgeschichte ist der Nuraghe Ruiu, ein einschaliger Nuraghe mit zwei übereinanderliegenden Kammern. In der Umgebung ergänzt die megalithische Mauer von Punta Corrales im Gebiet Su Sassu das Bild der frühen Kulturlandschaft; sie liegt etwa 1,7 Kilometer vom Ort Chiaramonti entfernt. Die megalithische Mauer von Punta S’Arroccu ist etwa 5 Kilometer von Punta Corrales entfernt und wird ebenfalls der Monte-Claro-Kultur zugerechnet.
Im Ortsgebiet ist die Chiesa di San Matteo die Pfarrkirche von Chiaramonti. Mit ihr ist die Geschichte des Castello dei Doria verbunden, eines Schlosses in der näheren Umgebung von Chiaramonti, das etwa im 13. Jahrhundert errichtet wurde und Teil der Verteidigungslinie zum Schutz der Besitzungen der Doria in der Anglona war. Das ursprüngliche Castello bestand aus einem quadratischen Turm innerhalb einer Befestigungsmauer; der übrige erhaltene Komplex wurde später in der aragonesischen Zeit in eine Kirche umgewandelt. Um etwa 1500 wurde die frühere Festung zur Pfarrkirche San Matteo von Chiaramonti und diesem Heiligen geweiht.
Eine weitere Kirche ist Santa Maria Maddalena, eine mittelalterliche Kirche in Chiaramonti mit zweifarbiger Bauweise. Ursprünglich wurde sie im 13. Jahrhundert als einschiffige Basilika errichtet und erhielt bei einer Erweiterung im Jahr 1323 zwei Seitenkapellen. Grab 1 der Nekropole Domus de janas di Su Murrone besitzt ein großes monumentales Atrium und einen von einer Reliefrahmung eingefassten Zugang. In Santa Giusta ist außerdem eine umfangreiche Sammlung von Ex-votos an den Innenwänden des Gebäudes ausgestellt. Im weiteren regionalen Umfeld von Chiaramonti liegen außerdem das Museo dell’Intreccio Mediterraneo, ein Museum, das Castelsardo Castle, ein Schloss, und Roccia dell’Elefante, eine Ruine.
Landschaft zwischen Bergen, Hochfläche und Wasserfällen
Der Naturraum von Chiaramonti wird durch das Altopiano de su Sassu geprägt, ein Gebiet von hohem naturkundlichem und landschaftlichem Wert mit Wildtieren, ausgedehnten Beständen von Mastixstrauch, Zistrose und Asphodelus sowie eindrucksvollen Eichen und Steineichen. In der näheren Umgebung liegen außerdem die Berge Monte Sistu, Monte Cacchile, Punta Corales und Monte Scala de Malta. Istrampu Moronzanos ist ein etwa 7 Meter hoher Wasserfall, der in einer Trachytschlucht ein natürliches Becken bildet. Istrampu de Chirralza besteht aus natürlichen Wasserfällen, die vom Riu Filighesos und seinen kleinen Nebenläufen gespeist werden.
Eine kulturelle Tradition gehört ebenfalls zu Chiaramonti: Diese Form des Gesangs besteht heute als poetisch-musischer Wettbewerb namens sa gara fort.
Anreise nach Chiaramonti
Wenn Sie von Chiaramonti aus anfahren, verlassen Sie die SS 131 nach der Abzweigung nach Ozieri und nehmen die Straße 127 in Richtung Tempio Pausania. Aus Sassari in Richtung Olbia führt die Anreise über die SS 594 nach Tempio bis zur Abzweigung zum Ortsteil Su Murrone; anschließend fahren Sie etwa 2 Kilometer weiter.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung sind Bonorva, Villa Gorizia, Porto Torres, Platamona, Bono, Olmedo, Campanedda und Putifigari.
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