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Ferienwohnung in Sagama: Kirchen, Nuraghen und Wege

Unterkünfte in Sagama

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sagama ist ein Ziel für alle, die Landschaft und Geschichte miteinander verbinden möchten. Der Ort entstand in prähistorischer Zeit im fruchtbaren Tal Badde 'e Sagama. Rund um Kirchen, archäologische Spuren, Weinberge und Wald ergeben sich unterschiedliche Themen für Ihre Tage vor Ort. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Sagama auswählen, können Sie die Reiseplanung an der gewünschten Mischung aus Kultur, Landschaft und Spaziergängen ausrichten.

File:Campanile chiesa di Santa Croce (Sagama).jpg File:Campanile chiesa di Santa Croce (Sagama).jpg Foto: Air fans via Wikimedia Commons, CC0

Kirchen mit eigener Geschichte

Ein markanter kultureller Bezugspunkt ist die Chiesa di San Gabriele Arcangelo. Ihr Bau begann 1606 auf Grundlage eines Vertrags zwischen dem Rektor Anjoi und drei Steinmetzen aus Sassari. Die Kirche besitzt ein einschiffiges Langhaus mit Tonnengewölbe und vier Seitenkapellen. Ebenfalls zum Ortsbild gehören die Kirche Santa Croce aus dem 16. Jahrhundert und die Kirche N.S. del Carmelo, die als mittelalterlich gilt.

Nuraghen und Spuren früherer Zeiten

Wer sich für die ältere Geschichte Sardiniens interessiert, findet im Gebiet von Sagama mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Der Nuraghe Muristene liegt im Ortsgebiet nahe der Pfarrkirche. Der einschiffige Turm hat einen kreisförmigen Grundriss, eine Treppe, eine Zugangsnische und eine zentrale Kammer mit drei kreuzförmig angeordneten Nischen. Im Tal Badde Sagama ist außerdem der Nuraghe Funtanedda sichtbar; sein Grundriss ist polygonal.

Der Nuraghe Molineddu ist ein einschiffiger Turm mit kreisförmigem Grundriss und liegt nahe dem gleichnamigen Protonuraghen. Der Nuraghe Pascialzos gehört zu den heute sichtbaren archäologischen Überresten im Gebiet von Sagama. Im Gebiet Terra d’Onore liegt das Gigantengrab von Crasti Covaccadu. In Badde Sagama, an der Grenze zu Tinnura, ist zudem eine Allée couverte belegt. An der Süd- und Nordseite des Ortes sind Reste punischer, römischer und mittelalterlicher Befestigungsmauern sichtbar. Der Nuraghe Nuratolu liegt im Gebiet von Sagama rund um das Tal Badd'e Sagama.

Landschaft, Pilze und örtliche Feste

Die Landschaft von Sagama umfasst dunklen Basalt, Wälder, Weinberge und frische Quellen. Im Herbst ist diese von Wäldern und Weinbergen geprägte Landschaft mit ihren Quellen ein Ziel zahlreicher Pilzsucher. Auch der Festkalender gibt der Ortsgeschichte einen lebendigen Rahmen: Der Schutzpatron San Gabriele Arcangelo wird am 24. März und Ende Oktober gefeiert. Mitte Januar werden auf dem Platz der Kirche Santa Croce die Feuer des heiligen Antonius Abate entzündet; Mitte Juli wird die Jungfrau vom Berge Karmel gefeiert.

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Rundweg und Anreise

Für aktive Tage steht ein integrierter archäologisch-kultureller Rundweg mit drei speziellen Routen zur Verfügung, die vom Meer zu Natur- und Geschichtsgebieten im Landesinneren der Gemeinden Sagama, Scano di Montiferro, Tresnuraghes und Sennariolo führen. Zum Rundweg gehört ein Wegenetz mehrerer Maultierpfade, die als „Caminos“ bezeichnet werden und zu Fuß begangen werden können. Die Anfahrt nach Sagama erfolgt über verschiedene Abzweigungen der SS 292. Aus dem Montiferru dient die SP 21, aus der Region Marghine-Planargia die SP 34.

So können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts selbst setzen: auf Kirchen und archäologische Entdeckungen, auf Landschaft und herbstliche Pilzsuche oder auf die zu Fuß begehbaren Wege. Eine Ferienwohnung in Sagama passt in eine Planung, die diese unterschiedlichen Facetten des Ortes in einem Aufenthalt zusammenführt.

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