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Ferienwohnung in Sardara: Archäologie und Thermalquellen entdecken

Unterkünfte in Sardara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eine Ferienwohnung in Sardara führt in einen Ort, der tief gestaffelte Geschichte mit Thermalquellen, Kirchen und einer Landschaft verbindet, in der Nuraghen zur sichtbaren Umgebung gehören.

File:Sardara - Chiesa di San Gregorio (08).JPG File:Sardara - Chiesa di San Gregorio (08).JPG Foto: Gianni Careddu via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Archäologie im historischen Zentrum

Ein wichtiger Ausgangspunkt ist das Civico Museo Archeologico Villa Abbas im historischen Zentrum von Sardara an der Piazza Libertà. Das Museum ist in einem restaurierten Gebäude aus dem Jahr 1914 eingerichtet. Die 1997 eröffnete Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und acht Säle. Inhaltlich führt sie von der Vor- und Nuraghenzeit über die punische sowie die römische Epoche bis zum Mittelalter. Damit lässt sich die lange Entwicklung der Region in einem zusammenhängenden kulturellen Schwerpunkt nachvollziehen.

Die zweite Ausstellungshalle des Civico Museo Archeologico Villa Abbas zeigt ein nuraghisches Dorf und den heiligen Brunnen. Beide wurden neben der Kirche Santa Anastasia entdeckt und später wissenschaftlich ausgegraben. Der heilige Brunnen des Santuario di Sant'Anastasia besitzt eine runde Kammer mit einem falschen Kuppelgewölbe. Eine Treppe führt durch einen mit Steinplatten gedeckten Korridor zu diesem Bauwerk.

Thermalquellen und Festtradition

Das Tal von Santa Maria de is Acquas besitzt fünf thermomineralische Quellen. Der Rio Sacer durchquert das Tal, das von Nuraghen umgeben ist. Im Gebiet der antiken Aquae Neapolitanae bewahrt Sardara außerdem die Geschichte eines römischen Thermalkomplexes, der mit den dortigen Thermalquellen verbunden war. Diese Quellen wurden in römischer Zeit therapeutisch genutzt.

Das Fest Santa Maria de is Aquas beginnt am vorletzten Montag im September und dauert vier Tage.

Kirchen, Kunst und regionale Geschichte

Die Kirche San Gregorio Magno stammt aus den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts und gilt als bemerkenswertes Beispiel für den Übergang von der Romanik zur Gotik. Im Inneren befinden sich Estofado-de-Oro-Holzskulpturen, eine Orgel aus dem 18. Jahrhundert sowie das Retabel mit Holzaltar der Madonna d’Itria aus dem 18. Jahrhundert. Das Castello di Monreale diente sowohl als Militärfestung als auch als königliche Residenz.

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Umgebung zwischen Nuraghen und Bergen

Auch außerhalb des Ortszentrums setzt sich die archäologische Themenwelt fort. Der archäologische Ort Nuraghe Genna Maria und das Museo Civico Archeologico Genna Maria liegen in der näheren Umgebung von Sardara. Ebenfalls in der Umgebung befindet sich das Museo Naturalistico del Territorio. Das archäologische Gebiet Area Archeologica Del Nuraghe Sa Fogaia liegt ebenfalls in der Umgebung von Sardara. Diese Ziele sprechen unterschiedliche Interessen an: von der Nuraghenkultur über archäologische Vermittlung bis zur Naturkunde.

Im weiteren regionalen Umfeld von Sardara liegen mehrere Berge: Punta Trebinalonga, Perdas Urias, Bruncu de su Trigu und Punta Genna Maiori.

Ortszentrum und regionale Umgebung

Die SS 131 streift Sardara und ist die wichtigste Verkehrsader Sardiniens. Das archäologische Gebiet liegt im historischen Ortszentrum.

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