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Ferienwohnung in Motta Dè Conti: Kunst, Kirchen und piemontesische Traditionen

Unterkünfte in Motta Dè Conti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Motta Dè Conti verbindet sakrale Kunst, historische Spuren, lokale Feste und piemontesische Küche. Im Ort reichen die Themen von der Pfarrkirche S.S. Annunziata aus dem Jahr 1390 über Kapellen aus mehreren Jahrhunderten bis zur Tätigkeit der Pro Loco Mottese. Hinzu kommen Mantie am gegenüberliegenden Ufer des Sesia, eine antike Pferdewechselstation, eine Skulptur und die Prozession zu San Giovanni. Kulturinteressierte finden damit konkrete Motive für einen Aufenthalt zwischen Bauwerken, Ortsgeschichte und regionalen Traditionen. Für Kulturinteressierte reicht das Spektrum von sakralen Bauwerken und Kunstwerken bis zu römischer Verkehrsgeschichte, Festen und piemontesischer Küche.

Kunst in der Pfarrkirche und am Monumento ai Caduti

In der Pfarrkirche S.S. Annunziata befindet sich im ersten Altar rechts in der Parrocchia della S.S. Annunziata eine Tafel des 16. Jahrhunderts von Bernardino Lanino. Sie stellt die mystische Vermählung der heiligen Katharina dar. Einen anderen Akzent setzt die Skulptur des Monumento ai Caduti: Die geflügelte Siegesgöttin krönt darin einen sterbenden Soldaten. Die Tafel und die Skulptur unterscheiden sich damit deutlich in Motiv und Darstellung. Die religiöse Szene und die geflügelte Siegesgöttin gehören zu unterschiedlichen Werken.

Kirchen und Kapellen aus mehreren Jahrhunderten

Zu den weiteren sakralen Bauwerken gehört die Chiesetta di San Giovanni Evangelista aus dem Jahr 1682. Die Cappelletta di San Rocco besitzt einen kleinen Glockenturm; auf ihrem Altar steht eine Statue des heiligen Rochus. Die Chiesetta di San Giovanni Battista stammt aus dem 17. Jahrhundert. Hinzu kommt die Cappelletta SS. Fabiano e Sebastiano, ein Oratorium aus dem Jahr 1597.

Mantie zwischen Sesia und römischer Straße

Mantie liegt am gegenüberliegenden Ufer des Sesia und ist von Motta de' Conti aus ausschließlich über die Lomellina erreichbar. In der Fraktion Mantie von Motta de' Conti befand sich eine antike mutatio ad medias, eine Pferdewechselstation an der antiken römischen Konsularstraße, die Rom mit Gallien verband. In Mantie gibt es außerdem eine kleine Kirche San Rocco, die einst von einem ansässigen Kaplan betreut wurde. Große Steinblöcke im Flussbett des Sesia bei Mantie bildeten einen Brückenpfeiler. In Mantie treffen dadurch Flussraum und Verkehrsgeschichte aufeinander.

Feste und piemontesische Küche

Die Prozession der Festa di San Giovanni wird von der Confraternita di San Giovanni, dem Oratorio San Giovanni Bosco und dem Festkomitee organisiert. Die Sagra del Mais ehrt den Mais als eines der Symbole der Region. Zu ihr gehören gesellige Abende, typische Speisen, Livemusik und Angebote für alle Altersgruppen. Die Pro Loco Mottese konzentriert ihre Tätigkeit auf die typische piemontesische Küche, um deren einzigartige Aromen zu bewahren und weiterzugeben. Die beiden Veranstaltungsformen setzen unterschiedliche Akzente: Die Prozession hat San Giovanni zum Thema, die Sagra den Mais als Symbol der Region.

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