Ferienwohnung in Mergozzo: See, Geschichte und Wege
Unterkünfte in Mergozzo
Mergozzo verbindet den Lago di Mergozzo mit historischen Spuren, ungewöhnlichen Gesteinslandschaften und Wegen für unterschiedliche Tagespläne. Wenn Sie eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Mergozzo auswählen, finden Sie hier sowohl einen leichten archäologisch-naturkundlichen Weg als auch eine anspruchsvolle Via Ferrata, Museen, Kirchen und den charaktervollen Uferbereich des Ortsteils Riva.
Zwischen Seeufer und Wanderwegen
Der kommunale Itinerario 4 führt von Bracchio zum megalithischen Komplex „Cà d’la Norma“. Der leichte archäologisch-naturkundliche Weg ist 3 km lang, dauert 1 Stunde und 15 Minuten und umfasst jeweils 30 m Aufstieg und 30 m Abstieg. Er wird für jede Jahreszeit empfohlen und bietet damit eine klar umrissene Möglichkeit für einen kürzeren Ausflug.
Deutlich anspruchsvoller ist die Via Ferrata Montorfano, die mit dem Schwierigkeitsgrad D – schwierig – klassifiziert ist. Ihre sehr ausgesetzten Abschnitte erfordern besondere Schwindelfreiheit und ein Klettersteigset. Der Zugang kann am Seeufer von Mergozzo über den Sentiero A58 begonnen werden; dieser Weg führt in etwa einer Stunde zum Klettersteig. So stehen bei der Tagesplanung ein leichter Weg und eine schwierige Klettersteigroute mit unterschiedlichen Anforderungen nebeneinander.
Der Lago di Mergozzo und sein Ortsbild
Am Lago di Mergozzo gibt es viele zum Baden geeignete Strände. Das Wasser des Sees zählt zu den klarsten in Italien. Im Uferbereich von Mergozzo sind die Häuser des Stadtteils „Riva“ amphitheatralisch angeordnet. See, Uferbebauung und die unterschiedlichen Wege geben dem Aufenthalt mehrere mögliche Schwerpunkte, ohne dass Naturerlebnis und Ortsbesichtigung voneinander getrennt werden müssen.
Ein markantes Symbol von Mergozzo ist der jahrhundertealte Ulmenbaum. Im alten Dorf Sasso gruppiert sich die Bebauung um ein Gebäude aus der Zeit der Kommunen, das als „Castello“ bezeichnet wird. Beide Hinweise gehören zu den eigenständigen Besonderheiten des Ortes und ergänzen die Eindrücke am See um ältere bauliche und landschaftliche Bezüge.
Kirchen, Kapellen und Granit
Die Chiesa Parrocchiale della Beata Vergine Assunta wurde 1610 an der Stelle einer bereits bestehenden romanischen Kirche eingeweiht, die in einem Dokument aus dem Jahr 1133 belegt ist. Die dreizehn Cappelle della Via Crucis wurden 1821 errichtet und zwischen 2002 und 2005 restauriert. Bei dieser Restaurierung kamen ihre ursprünglichen Farben des 18. Jahrhunderts wieder zum Vorschein.
Auch die regionale Gesteinsgeschichte ist in Mergozzo präsent. Das Mu.Ma.G. Museo del Marmo Rosa e del Granito befindet sich in Albo di Mergozzo, Via Francia 29. Das Ecomuseo del Granito di Montorfano umfasst das gesamte Gebiet von Mergozzo und die umliegenden Gebiete einschließlich der Abbaugebiete für den Marmor von Candoglia, den weißen Granit von Montorfano, den grünen Granit von Mergozzo und den rosa Granit von Baveno.
Im Museo Archeologico in Mergozzo, Via Roma 8, kommt ein weiterer konkreter Kulturort hinzu. In der Frazione Candoglia befindet sich außerdem die Chiesa di San Graziano in der Via S. Graziano. Damit reicht das Spektrum von archäologischen Themen und Kirchen bis zu den verschiedenen Marmoren und Graniten, die mit Mergozzo und den umliegenden Gebieten verbunden sind.
Ortswahl und weitere Ziele
Für die Wahl einer Ferienwohnung in Mergozzo kann auch die vorhandene Verkehrsanbindung in die persönliche Planung einbezogen werden: Die Buslinie 5 Verbania–Domodossola hält in Mergozzo, und der Ort besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke nach Domodossola. Weitere Ziele zur Auswahl sind Gravellona Toce, Feriolo Di Baveno, Premia, Cadarese, Gurrone, Alpe Devero, Ceppo Morelli und Ornavasso.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verbano-Cusio-Ossola.