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Ferienwohnung in Vacci: Radwege, Rocca di Cavour und Kulturerbe

Unterkünfte in Vacci

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Eine Ferienwohnung in Vacci eröffnet Ihnen einen Urlaub zwischen ländlichen Wegen, Radstrecken, archäologischen Spuren und der besonderen Landschaft rund um Cavour. Die Strada delle Mele kann auch zu Pferd im Trab oder Galopp genutzt werden. Ihr Verlauf führt über Schotterwege, durch bewaldete Abschnitte und über eine Querung des Bachs Chisone. Zwischen 14 Gemeinden umfasst sie insgesamt 63 Kilometer Radwege, die sich für Spaziergänge und Fahrradtouren durch die Natur eignen.

Radfahren und Ferienwohnung in Vacci

Ein 46,2 Kilometer langer Fahrradrundkurs um die Rocca di Cavour führt ausdrücklich durch Vacci und Castellani; 27,3 Kilometer dieser Route entfallen auf ruhige Straßen. Auch die asphaltierten Straßen in der von der Rocca geprägten Ebene von Cavour werden als ruhige Radwege genutzt. So stehen neben längeren Rundtouren auch Abschnitte bereit, deren Charakter stärker von der offenen Ebene und dem landwirtschaftlich geprägten Umfeld bestimmt wird.

Ein Netz alter ländlicher Wege verbindet die Fraktion Castellani-Vacci mit den anderen Fraktionen der Gemeinde Cavour und erstreckt sich über mehr als 100 Kilometer. Die Wege im Umfeld der Fraktionen sind häufig von alten Votivpfeilern geprägt. Zugleich gelten die alten Verbindungen, darunter die Wege zwischen Castellani-Vacci und den weiteren Fraktionen, als mögliche Fragmente römischer Zenturiationsachsen.

Rocca di Cavour: Naturraum und historische Spuren

In der Umgebung von Vacci ist die Rocca di Cavour ein 47 Hektar großer Felsaufschluss innerhalb eines 71 Hektar umfassenden Naturschutzgebiets. Sie ist sowohl als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SIC) als auch als Besonderes Schutzgebiet (ZSC) ausgewiesen. Auf und in der Rocca sind Felsritzungen, Malereien sowie keltische und römische Funde erhalten; auf ihrem Gipfel stehen außerdem die Überreste einer Burg.

Am Fuß der Rocca di Cavour steht in der Umgebung von Vacci die Abtei Santa Maria. Ebenfalls dort befindet sich der 1931 errichtete Pilone della Rocca. Der 15 Meter hohe Votivpfeiler beherbergt eine Madonnenstatue aus weißem Carrara-Marmor.

Archäologie im ehemaligen Kloster

Das Museo Archeologico di Caburrum bewahrt Funde aus der römischen Stadt Forum Vibii Caburrum. Diese Stadt wurde zwischen 45 und 44 v. Chr. von Caio Vibio Pansa Cetroniano gegründet. Seit 2008 befindet sich das Museum in ehemaligen Klosterräumen, die einst für die Weinverarbeitung genutzt wurden.

Landwirtschaft, Feste und regionale Spezialitäten

Das Gemeindegebiet von Cavour zeigt eine ausgeprägte landwirtschaftliche Prägung. Die Agrarlandschaft umfasst ausgedehnte Felder mit Futterpflanzen und Getreide, während zum spezialisierten Anbau lange Reihen von Obstbäumen gehören. Mehr als 400 landwirtschaftliche Betriebe spiegeln diese Bedeutung der Landwirtschaft wider. In den Fraktionsdörfern tragen ländliche Feste zur Bewahrung bäuerlicher Traditionen bei. Spezialisierte Betriebe halten außerdem Rinder der Rasse Razza Piemontese, die mit der Herstellung von „carne di Cavour“ verbunden ist.

Ein fester Bezugspunkt für regionale Themen ist Tuttomele. Im Gemeindegebiet von Cavour handelt es sich dabei um eine nationale Markt- und Ausstellung über Obstbau, Agrotourismus, Kunsthandwerk, lokalen Handel und regionale Gastronomie. Die Veranstaltung findet in den ersten beiden Novemberwochen statt.

Weitere Orte zur Orientierung

Airasca, Sauze D'oulx, Robassomero, Sangano, San Raffaele, Bruino, Monti und Ruà

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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