Ferienwohnung in Leinì – Kirchen, Geschichte und Vauda
Unterkünfte in Leinì
Leinì vereint Baugeschichte, sakrale Kunst, Pilgertraditionen, Erinnerungskultur und den regionalen Schutzstatus von Vauda in konkreten Orten. Kulturinteressierte treffen dabei auf Architektur, Malerei und religiöse Traditionen.
Türme und Castello-Spuren
Die Torre dell'Ammiraglio ist ein quadratischer Turm aus dem 13. Jahrhundert und ein erhaltenes Zeugnis des Lehens der Provana. Das Teatro Civico Luciano Pavarotti entstand durch die Wiederherstellung des Portikus des Trakts des Castello Provana di Leinì. Die beiden Bauwerke stehen für unterschiedliche historische Formen in Leinì: Hier ist ein quadratischer Turm erhalten, dort entstand ein Theater aus der Wiederherstellung eines Portikus. Der Wechsel vom erhaltenen Turm zum Theater aus der Wiederherstellung eines Portikus erweitert den Blick auf die Baugeschichte von Leinì, ohne den Castello-Bezug auf ein einziges Bauwerk zu beschränken.
Kirchen, Bauzeiten und sakrale Kunst
An der Chiesa di San Giovanni begannen die Bauarbeiten 1622 und endeten 1647. In der Kirche befindet sich außerdem ein Altarbild aus dem Jahr 1665, das die Taufe Jesu darstellt. Die beiden Kirchen bilden dabei unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte: San Giovanni steht für Bauarbeiten von 1622 bis 1647, Santi Apostoli Pietro e Paolo für die Erhebung 1339 und die Erweiterung zwischen 1907 und 1913. Bei San Giovanni richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Bauzeit und auf das Bildmotiv der Taufe Jesu.
Die Chiesa parrocchiale Santi Apostoli Pietro e Paolo wurde 1339 zur Pfarrkirche erhoben und zwischen 1907 und 1913 umfassend erweitert. In ihr befinden sich Gemälde des Malers Ruffo aus Turin und des Malers Morgari. An der rechten Seite des Portals gibt es einen Zugang mit Rampe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. In der Pfarrkirche liegen die Gemälde von Ruffo aus Turin und Morgari innerhalb desselben Sakralbaus wie der Zugang mit Rampe.
Votivkapelle und Santuario
Die Cappella di San Rocco entstand als Votivkapelle nach einer Pestwelle, die Leinì zwischen 1690 und 1695 heimsuchte. Sie wurde 1703 errichtet und 1727 wiederaufgebaut. Das Santuario della Madonna delle Grazie e del Carmelo wurde 1630 wegen der Pest errichtet. Ursprünglich entstand es als Einsiedelei für Pilger. San Rocco steht dabei für eine Votivkapelle nach einer Pestwelle, das Santuario für seine ursprüngliche Funktion als Einsiedelei für Pilger. Im Santuario finden mittwochs, freitags und sonntags jeweils um 08:30 Uhr Messen statt. Neben der Entstehungsgeschichte des Santuario gehört damit auch ein fester wöchentlicher Rhythmus zu diesem Ort: Die Messen liegen auf drei Wochentagen und beginnen jeweils zur gleichen Uhrzeit. Die drei Wochentage mit der einheitlichen Uhrzeit 08:30 Uhr geben dem Gottesdienst im Santuario einen festen zeitlichen Rahmen. Der Pestbezug reicht dabei von der Votivkapelle über das Santuario bis zum ehemaligen Pestlazarett am Parco della Rimembranza.
Erinnerungsort und Schutzgebiet Vauda
Im Parco della Rimembranza wird der Gefallenen beider Weltkriege am Ort eines ehemaligen Pestlazaretts gedacht. Der Parco della Rimembranza verbindet die Erinnerung an die Gefallenen mit dem Ort des früheren Pestlazaretts. Das Natura-2000-Gebiet Vauda betrifft auch die Gemeinde Leinì. Vauda hat den Status eines regionalen Schutzgebiets als Riserva naturale orientata della Vauda. Vauda ist für Naturinteressierte nicht nur ein Natura-2000-Gebiet, sondern auch ein regionales Schutzgebiet.
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