Ferienwohnung in Sparone: Rocca, Kultur und Waldwege
Unterkünfte in Sparone
Sparone verbindet historische Wehrgeschichte mit Wegen durch Wald und Schlucht. Die Rocca di Arduino, auch Rocca di Sparone, existierte bereits vor dem Jahr 1000, beherrscht die Straße ins obere Orco-Tal. Die kaiserliche Konfiskations- und Schenkungsurkunde Ottos führt sie als arduinischen Besitz.
Sparone: Wehrgeschichte, Handwerk und Wege
Im Jahr 1004 suchten der Markgraf von Ivrea und sein Heer Zuflucht in der Rocca di Sparone. Dort leisteten sie dem Belagerungsheer Kaiser Heinrichs II. von Deutschland erfolgreich Widerstand. An der Casa forte di Pertia sind noch mittelalterliche trilithische Portale und ein markantes, imposantes Steinmauerwerk im Fischgrätenverband sichtbar. Rocca und Casa forte stehen dabei für zwei konkrete Wehrbauten, Santa Croce für sakrale Kunst.
Auch die Chiesa di Santa Croce führt tief in die Vergangenheit. Das Gotteshaus wird auf etwa 1025 datiert und besitzt im Apsisbereich freigelegte Fresken, die in die Zeit vom späten 14. bis zum frühen 15. Jahrhundert datiert werden. Einen anderen Zugang eröffnet La Fucina dei mestoli: Der Ausstellungsraum widmet sich der lokalen Sachkultur und traditionellen handwerklichen Arbeiten. Bewahrt wird dort eine umfangreiche Sammlung originaler Werkzeuge und Maschinen; einige stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Fresken gehören damit einer deutlich späteren Epoche an als die Datierung des Gotteshauses auf etwa 1025.
Zur handwerklichen Geschichte gehört außerdem die Roggia delle Fucine, die auch den Namen Roggia del Mulino trägt. In der Nähe ihres Verlaufs waren bereits ab dem 16. Jahrhundert mehrere Getreidemühlen und mehrere Kupferschmieden in Betrieb.
Ferienwohnung in Sparone zwischen Waldwegen und Schluchten
Für Wege in der Landschaft führt die Route zur Cima Arbella durch Kastanien-, Buchen- und Birkenwald. Sie passiert die Almen von Paramea und anschließend Magna Fioria. Die Vecchia mulattiera per Frachiamo beginnt in der Borgata Peretti und wurde 1872 von Maurern aus Frachiamo mit Unterstützung ihrer Frauen gebaut. Die Route zur Cima Arbella führt durch Wald und Almen; die Mulattiera hat mit ihrem Bau von 1872 einen historischen Bezug zu Frachiamo.
Canyoning in Sparone ist eine technische, vertikale Torrentismus-Aktivität in felsigen Schluchten mit spektakulären und anspruchsvollen Abseilstellen entlang hoher Wasserfälle und steiler Wände. Die Pista ciclabile weist abwechselnd Abfahrten und Anstiege auf und eignet sich für einen Spaziergang in grüner Umgebung. Für die Tagesplanung stehen in Sparone die Pista ciclabile für einen Spaziergang in grüner Umgebung und Canyoning in felsigen Schluchten als unterschiedliche Optionen nebeneinander.
Unterkunft und Reiseplanung in Sparone
Für die Planung mit Bahnbezug ist der Bahnhof Pont-Canavese in der Via Roma 44 in 10085 Pont-Canavese (TO) als Bahnanschluss für Sparone ausgewiesen. Er liegt an der SFM1-Linie Torino–Pont Canavese–Rivarolo Canavese–Chieri. Die historischen Bauten Rocca di Sparone, Casa forte di Pertia und Chiesa di Santa Croce sowie die Handwerksspuren von La Fucina und der Roggia stehen dabei einer Landschaft mit Cima Arbella, Paramea, Magna Fioria und der Pista ciclabile gegenüber.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Wenn Sie neben Sparone weitere Ziele betrachten möchten, finden Sie hier Exilles, Perosa Argentina, Ruà, Grugliasco, Piobesi Torinese, Villar Perosa, La Loggia und Alpette.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.