Ferienwohnung in Romano Canavese: Geschichte und Natur
Unterkünfte in Romano Canavese
Romano Canavese verbindet römische Landschaftsspuren, mittelalterliche Bauformen, barocke Kirchenkunst und Moränenhügel.
File:Chiesa dei Santi Pietro e Solutore di Romano Canavese.jpg
Foto: Drue 2010 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Römische Spuren in der Landschaft
In der Landschaft südlich von Romano Canavese sind Spuren der römischen Zenturiation erhalten. Auch der Verlauf des antiken Cardo und Decumanus ist an der Kreuzung der Straßen erkennbar, die Romano Canavese mit den benachbarten Siedlungen verbinden. Im Gemeindegebiet ist außerdem eine alte Brücke entlang der früheren Straße erhalten, die Aosta und Turin verband.
Eine Ferienwohnung in Romano Canavese zwischen Geschichte und Natur
Die Torre quadrata steht isoliert auf einem Moränenhügel und ist das Wahrzeichen von Romano Canavese. Der Turm stammt aus dem 13. Jahrhundert und wird in den Statuten von Romano aus dem Jahr 1315 erwähnt. An seiner Basis misst er etwa 5,50 × 5,40 Meter und ist ungefähr 27 Meter hoch. Der Parco della Torre erstreckt sich um den Gemeindeturm aus dem 14. Jahrhundert; seine Glockenstube wurde im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Mit dem Turm, dem Park und dem Moränenhügel von Romano Canavese treffen an dieser Stelle Baugeschichte und Landschaft aufeinander.
Kirchenkunst und neoklassizistische Architektur
Die Chiesa di Santa Marta hat romanische Ursprünge, während ihre heutige Gestalt größtenteils aus der Barockzeit stammt. Teile der Mauern des antiken Ricetto gehören zu dieser Kirche; zugleich ist sie an den südlichen Torturm angebaut. Die Parrocchiale dei Santi Pietro e Solutore besitzt einen Innenraum mit zentralem Grundriss, der mit Fresken, Gemälden und Stuckarbeiten bedeutender Künstler wie Ayres, Moja, Spinzi, Ferrari und Augero ausgeschmückt ist. Die neue Parrocchiale dei Santi Pietro e Solutore entstand im 19. Jahrhundert in einem neoklassizistischen Stil, der mit der barocken Tradition verbunden ist. Villa Bocca ergänzt dieses architektonische Bild als bedeutende neoklassizistische Villa mit großem Garten. Die Familie Viotti ließ sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf des Architekten Sada errichten. Kulturinteressierte können den Blick dabei vom einzelnen Turm auf Kirchenräume und Villa Bocca in Romano Canavese lenken.
Moränenhügel, Wälder und Palude di Romano
Die Landschaft der Moränenhügel bei Romano Canavese umfasst Wälder und Weinberge. Die Palude di Romano Canavese ist ein 66 Hektar großes Gebiet von gemeinschaftlichem Interesse, das sich über die Gebiete von Romano Canavese und Scarmagno erstreckt. Es liegt zwischen dem gleichnamigen Ort und den ersten Erhebungen der inneren Seite der rechten Moräne von Ivrea. Naturinteressierte richten den Blick auf die Moränenhügel mit Wäldern und Weinbergen sowie auf die Palude di Romano Canavese.
Lokale Festkultur auf der Piazza Bachelet
Bei der Festa Patronale di San Prospero wird auf der Piazza Bachelet regelmäßig ein reichhaltiges Programm mit gastronomischen und tänzerischen Abenden angeboten.
Für weitere Ortsideen können Sie Ciriè, Maglione, Carella, Rivarolo Canavese, Venaria Reale, Balme, Castagneto Po und Vico Canavese erkunden.
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