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Front: Kapellen, Natur und Geschichte

Unterkünfte in Front

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Front zwischen Sakralbau und Landschaft

Front verbindet sakrale Baugeschichte mit sichtbaren Spuren im Wald und den Landschaften des unteren Canavese. Die erste urkundliche Erwähnung der Parrocchiale di Santa Maria Maddalena in Front stammt aus dem Jahr 1190. Zu den späteren historischen Bezugspunkten gehören mehrere Kapellen, die Ruinen von „di Madama Cristina“ und die Naturbezüge am Rio Verdeis.

Kapellen und ihre historischen Details

Die Cappella di San Domenico wurde 1765 erweitert und anschließend mehrfach restauriert. In ihrem Inneren befindet sich eine kunstvolle Holzstatue des heiligen Dominikus. Sie wurde 1890 aufgestellt und ersetzte eine frühere Pappmaché-Statue. Das Ausstattungsstück ist aus Holz gefertigt, während die ersetzte Figur aus Pappmaché bestand. Die Cappella di San Domenico ist außerdem mit dem Kataster von 1739 verbunden.

Die Cappella di San Rocco wird auf die Zeit um 1600 datiert und ist ebenfalls mit dem Kataster von 1739 verbunden. Die Cappella di Sant'Antonio Abate setzt einen anderen architektonischen Akzent: Sie ist ein bemerkenswerter Rokokobau und wurde 1793 von Bartolomeo Gilardino aus San Benigno nach einem Entwurf des Architekten Felice Maria Morari aus Turin fertiggestellt. Damit wurde sie später fertiggestellt als die um 1600 datierte Cappella di San Rocco.

Zugang im Ortskern

Die Cappella di San Domenico ist direkt von der Piazza aus zugänglich und weist keine Barrieren oder Hindernisse auf. Das gilt auch für die Cappella di San Rocco, die ebenfalls direkt von der Piazza aus zugänglich ist und keine Barrieren oder Hindernisse aufweist. Die Cappella di Sant'Antonio Abate ist direkt von der Straße aus zugänglich und weist ebenfalls keine Barrieren oder Hindernisse auf.

Ruinen im Wald und auf dem Bricco della Torre

In einer dicht bewaldeten Lichtung in Front sind die Ruinen des Gebäudekomplexes „di Madama Cristina“ sichtbar. Der Wald bildet hier den unmittelbaren Rahmen für eine historische Spur, die nicht als vollständiger Bau, sondern in Form erhaltener Ruinen wahrgenommen wird. Auf dem Bricco della Torre, dem Hügel oberhalb des heutigen Altenheims, soll ein antikes langobardisches Kastell von Front gestanden haben.

Rio Verdeis und Vauda

Der Rundweg Percorso Naturalistico Il Rio Verdeis verläuft um den oberen Abschnitt des Rio Verdeis und beginnt am südwestlichen Ortsrand von Grange di Front, einem Ortsteil der Gemeinde Front. Das Naturschutzgebiet Vauda im unteren Canavese ist durch weite, von Teichen durchsetzte Ebenen geprägt. Der bewaldete Standort der Ruinen unterscheidet sich dabei deutlich von den weiten, von Teichen durchsetzten Ebenen der Vauda. Die weiten Ebenen öffnen den Landschaftseindruck, während die zahlreichen Teiche einzelne Wasserflächen in diesem offenen Raum bilden. Am Rio Verdeis prägt der obere Flussabschnitt den Verlauf, in der Vauda bestimmen Ebenen und Teiche den Raum.

Weitere piemontesische Orte sind Poirino, Ceres, Valprato Soana, Sciolze, Riva presso Chieri, Plan, Villar Pellice und Pecetto.

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