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Ferienwohnung in Castellamonte: Keramik, Kirchen und Monti Pelati

Unterkünfte in Castellamonte

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castellamonte verbindet eine ausgeprägte Keramiktradition mit historischen Kirchen, ungewöhnlichen Bauwerken und der kargen Landschaft der Monti Pelati. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Castellamonte suchen, finden Sie hier ein Reiseziel, das kulturelle Entdeckungen und markante Naturerlebnisse miteinander verbindet.

File:10081 Castellamonte TO, Italy - panoramio (10).jpg File:10081 Castellamonte TO, Italy - panoramio (10).jpg Foto: iw1gfv via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Keramik als prägendes Thema von Castellamonte

Im Museo della Ceramica im Palazzo Botton wird diese Verbindung besonders anschaulich. Das Museum entstand aus der „Raccolta Civica di Terra Rossa“ und wurde 1993 für die Öffentlichkeit geöffnet. Der moderne Bereich umfasst Werke aus ganz Italien, die Künstler der jährlichen Mostra della Ceramica gestiftet haben, ebenso wie Arbeiten lokaler Kunsthandwerker und Kreationen von Schülern des Istituto d'Arte.

Ein markantes Beispiel ist der Arco di Pomodoro mit einem Radius von sechs Metern. Auf jeder Seite wechseln sich 31 verzierte Formelemente mit glatten Elementen ab; alle bestehen aus greifiertem Terrakotta. Der Bogen erinnert an den Beitrag von Arnaldo Pomodoro zur XXXV. Mostra della Ceramica im Jahr 1995. Auch La Stufa di Ugo Nespolo zeigt, wie eng Kunst und Handwerk verbunden sind: Die Verkleidungsplatten entwarf Ugo Nespolo, gefertigt wurden sie von Sandra Baruzzi und Guglielmo Marthyn mit Unterstützung von Schülern des Istituto d'Arte Felice Faccio. Gebrannt wurden sie in den Brennöfen von La Castellamonte, das Keramiköfen in traditionellen und Designlinien produziert und dabei alte Herstellungstechniken bewahrt.

Kirchen, Plätze und historische Spuren

Die Chiesa parrocchiale Natività di Maria Santissima ist durch Aufzeichnungen aus dem Jahr 1329 belegt. Ihre heutige Gestalt erhielt sie 1870; dazu gehört eine barocke Fassade mit drei Keramiktafeln von Alfeo Ciolli. Historisch wurde die Kirche zu einem Ziel öffentlicher Prozessionen und Wallfahrten, besonders an Christi Himmelfahrt und am 8. September. Die Chiesa di San Rocco stammt aus dem Jahr 1769 und besitzt ebenfalls eine barocke Fassade, hier mit Terrakotta-Elementen. In der Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo befindet sich eine lebensgroße Krippe aus roter Erde von Castellamonte, ein Werk des Bildhauers Angelo Pusterla.

Die Rotonda Antonelliana ist der erhaltene Teil von Alessandro Antonellis großartigem, nicht verwirklichtem Projekt für die Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo. Im Sommer beherbergt sie die Mostra della Ceramica von Castellamonte. Für einen weiteren Blick auf die lokale Tradition steht die Casa Museo Famiglia Allaira: Dort sind restaurierte Öfen und Franklin-Kamine der Keramiktradition von Castellamonte sowie Werke der Keramikkünstler Angelo Barengo und Renzo Igne zu sehen. Das Museum enthält Tausende restaurierte und katalogisierte häusliche, architektonische und figürliche Objekte aus Keramik von Castellamonte. Der Rundgang umfasst sieben möblierte Räume und ein Restaurierungsatelier und wird von Familienmitgliedern und Fachleuten des Bereichs geführt.

Die ehemalige Pagliero-Fabrik beherbergt drei Produktionslinien aus dem 19. Jahrhundert sowie aus den 1930er- und 1950er-Jahren. Der Ausstellungsbereich des Centro Ceramico Fornace Pagliero ist nur während der im Kalender angekündigten Veranstaltungen geöffnet. So lässt sich die Keramikgeschichte Castellamontes an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Formen entdecken.

Monti Pelati: eine ungewöhnliche Naturlandschaft

Das Naturschutzgebiet Riserva Naturale dei Monti Pelati umfasst auch Gebiet der Gemeinde Castellamonte. Nahezu vegetationsfreie Hügel prägen das Schutzgebiet; ihr Untergrund besteht hauptsächlich aus Peridotit. An der Oberfläche der Monti Pelati treten außerdem Olivin und Magnesit auf, während die spärliche Vegetation die Landschaft beinahe mondartig wirken lässt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Gebiet über die Bahnlinie Torino–Aosta vom Bahnhof Torino Porta Susa nach Ivrea und anschließend mit der GTT-Buslinie Ivrea–Castellamonte–Valchiusella erreichbar.

Für Ihre Standortwahl können Sie damit unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Museen, Kirchen und historische Produktionsstätten sprechen für einen kulturorientierten Aufenthalt, während die Monti Pelati einen eigenständigen Naturakzent setzen. Das Castello ist zu Fuß in etwa 10 bis 15 Minuten über die gepflasterte Via Conti di S. Martino erreichbar. Eine Ferienwohnung in Castellamonte lässt sich so nach dem gewünschten Tagesrhythmus und dem persönlichen Mix aus Keramik, Architektur und Landschaft auswählen.

Weitere Ortsideen für Ihre Reiseplanung: Carignano, Dubbione Di Pinasca, Coazze, Usseaux, Roletto, Didiero, Chiesanuova und Villar Perosa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Turin.

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