Ferienwohnung in Barbania: Kirchen, Ricetto und Festa di San Giuliano
Unterkünfte in Barbania
Barbania liegt am südlichen Rand des Canavese auf einer vom Gletscher der Lanzo-Täler geformten Erhebung, die als Vauda bekannt ist. Der Ort verbindet diese besondere Landschaftslage mit eindrucksvollen Zeugnissen der Ortsgeschichte, sakraler Kunst und lebendiger Festkultur. Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Barbania können Sie Ihren Aufenthalt daher an unterschiedlichen Interessen ausrichten: an historischen Details, kirchlicher Kunst, regionalen Traditionen oder einem thematischen Bezug zur Vauda.
Ferienwohnung in Barbania zwischen Landschaft und Ortsgeschichte
Ein markanter historischer Bezugspunkt ist die Torre-porta dell'antico ricetto di Barbania. Sie gehört zu einem im Mittelalter in Barbania errichteten Ricetto, der die Bevölkerung während der andauernden Auseinandersetzungen zwischen den örtlichen Herren schützen sollte. An der Torre-porta sind weiterhin die Einschnitte für die Betätigung der Zugbrücke und die Konsolen zur Aufnahme der Brücke erhalten. Über diese Brücke wurde einst der Zugang zum Ricetto geregelt.
Kirchen und sakrale Kunst
Die Chiesa parrocchiale di San Giuliano Martire besitzt drei ausgemalte Schiffe und mehrere Kapellen, die unter dem Patronat der ältesten Familien Barbanias stehen. Zu ihrer Ausstattung gehört außerdem ein Hauptaltar aus vielfarbigem Marmor, über dem ein großes Kruzifix angebracht ist. Die Kirche ist vom Vorplatz aus zugänglich und für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Damit lässt sich ein kultureller Ortsrundgang mit einer klaren Orientierung zu einem wichtigen historischen Gebäude verbinden.
Die Chiesa dell'Assunta setzt einen anderen künstlerischen Akzent. Dort befindet sich ein fein geschnitzter hölzerner Barockaltar mit gedrehten Säulen. Das zentrale Altarbild aus dem 18. Jahrhundert zeigt die in Herrlichkeit dargestellte Jungfrau Maria. Für Menschen mit Behinderungen ist die Kirche sowohl im Außenbereich über eine befahrbare Rampe als auch im Inneren zugänglich. Die beiden Kirchen bieten damit unterschiedliche Details für Reisende, die Architektur, religiöse Kunst und lokale Geschichte miteinander verbinden möchten.
Casa Drovetti und die Verbindung nach Turin
Casa Drovetti ist das Geburtshaus von Bernardino Drovetti, der vom 4. Januar 1776 bis zum 9. März 1852 lebte. Er war Diplomat, Sammler ägyptischer Altertümer und Militär unter Napoleon. Mit seiner Person verbindet sich außerdem die als „drovettiana“ bezeichnete Sammlung: Sie umfasste 8.000 Fundstücke, wurde an Carlo Felice verkauft und bildet den Gründungskern des Museo Egizio di Torino. Casa Drovetti ist Privateigentum und nur nach Anfrage beim Eigentümer zugänglich. Ein Besuch gehört deshalb nicht zu einer spontan vorauszusetzenden Ortsbesichtigung, sondern muss eigens abgestimmt werden.
Festa di San Giuliano im August
Die traditionelle Festa patronale di San Giuliano in Barbania findet Ende August statt. Die Gemeinde verbindet bei diesem Fest bestimmte Symbole mit keltischen Traditionen, darunter die bindéj, die caritin und die Carità. Für den Montagsteil im Jahr 2019 ist eine Abfolge überliefert, bei der auf die Armëttià dël drapò und die Übergabe der Fahne die Obada granda als Empfang folgte. Anschließend wurde der Corenton als Tanz auf dem Platz von der örtlichen Musikkapelle begleitet.
Regionaler Bezug zur Vauda
Barbania ist als eine der betroffenen Gemeinden der Planungskonferenz Val Malone–Vauda aufgeführt. Für Sie kann dieser regionale Bezug interessant sein, wenn Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft neben den Kirchen, dem Ricetto und der Festkultur auch die Landschaft der Vauda im Blick behalten möchten. Eine Ferienwohnung oder Unterkunft in Barbania lässt sich so nach dem gewünschten Schwerpunkt auswählen: kulturgeschichtlich geprägte Entdeckungen im Ort stehen neben einer regionalen Perspektive auf die Landschaft.
Weitere Ziele in derselben Region
Wenn Sie Ihre Reise über Barbania hinaus planen möchten, finden Sie hier weitere Ziele: Vico Canavese, Ala Di Stura, Cuorgnè, Orbassano, Meana di Susa, Champlas Seguin, San Secondo Di Pinerolo und Moncalieri.
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