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Ferienwohnung in Colazza: Kirchen, Fresken und Wege

Unterkünfte in Colazza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colazza verbindet sakrale Kunst, historische Spuren und Wege in der Landschaft. Wer eine Ferienwohnung in Colazza sucht, kann die Ortswahl an unterschiedlichen Interessen ausrichten: an Fresken und Kirchen, an einem weiten Blick auf den Lago Maggiore und die Ebene oder an Routen mit verschiedenem Charakter. Gerade diese Verbindung macht den Ort für eine individuell zusammengestellte Reise interessant.

File:Colazza Affresco Immacolata Concezione 02.jpg File:Colazza Affresco Immacolata Concezione 02.jpg Foto: Francoerbi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchen, Fresken und Aussicht

Die Chiesa di San Bernardo stammt aus dem 14. Jahrhundert. In der Lünette über dem Portikus ist ein Fresko zu sehen, das den heiligen Bernhard auf seinem Weg durch die Alpen darstellt. Das Motiv verbindet den Sakralbau mit einer bildlich erzählten Reise über die Alpen und gibt einem Ortsbesuch einen klaren kulturhistorischen Akzent.

Die Chiesa Parrocchiale della Beata Vergine Immacolata wurde im 17. Jahrhundert errichtet und im 19. Jahrhundert umfassend umgebaut. In ihrem Chor befindet sich ein der Schule von Gaudenzio Ferrari zugeschriebenes Fresko. Vom Kirchplatz aus bietet sich ein weiter Blick auf den Lago Maggiore und die Ebene. Hier treffen Baugeschichte, Kunst und Landschaft an einem Ort aufeinander.

Historische Spuren im Ortsbild

Im Bereich des bis heute als „Castello“ bekannten Häuserblocks an der Via Umberto I finden sich an mehreren Häusern Spuren antiker Befestigungsanlagen. Der Bereich ist über eine öffentliche Straße mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar. Die Möglichkeit, den Bereich zu Fuß oder mit dem Auto zu erreichen, lässt unterschiedliche Formen der Ortsbesichtigung offen.

Das Affresco di Via per Tapigliano stellt die Geburt Jesu dar und stammt aus dem späten 18. Jahrhundert. Die Kapelle mit diesem Fresko ist von der Straße aus gut sichtbar und zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar. So ergänzt ein gut auffindbares sakrales Motiv die historischen Stationen des Ortes.

Die Cappella Madonna della Guardia trägt eine Inschrift, die auf die Erscheinung der Madonna vor Benedetto Pareto im Jahr 1490 verweist. Errichtet wurde sie 1841 von Gregorio Mazzola aus Frömmigkeit. Zu Fuß oder mit dem Auto ist die Kapelle über die Via Don Giulio Gemelli erreichbar. Inschrift, Baujahr und Widmung geben diesem Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für kulturinteressierte Besucher.

Wege für unterschiedliche Urlaubstage

Das Itinerario n. 1 (Croce di Colazza – Motto Cassinario) ist eine kurze und wenig anspruchsvolle Route. Der Zugang ist für Personen ohne Behinderung zu Fuß sowie mit einem herkömmlichen Fahrrad, E-Bike oder Mountainbike kostenlos. Wer bei der Reiseplanung nach einem klar beschriebenen, eher einfachen Weg sucht, findet hier eine eigenständige Option für die Tagesplanung.

4 (Sass Preiatecia – Croce di Tapigliano) wird jährlich für Lauf- und Mountainbike-Wettbewerbe genutzt. Etwa 20 Meter entfernt befindet sich über einen kleinen Pfad rechts der Sass Preiatecia ein großer Findling mit einer Inschrift aus dem frühen 20. Jahrhundert. Route und Findling sprechen damit sowohl die Bewegung auf dem Weg als auch die Aufmerksamkeit für ein einzelnes historisches Detail an.

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Weitere Ziele zur regionalen Orientierung

Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie auch Veruno, Borgomanero, Vicolungo, Lumellogno, Suno, Case Sparse, Borgolavezzaro und Lagna ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Novara.

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