Ferienwohnung in Sandigliano: Burgen, Fresken und La Bessa
Unterkünfte in Sandigliano
Sandigliano verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit dem Startpunkt der Radtour La Bessa. Burgen, Sakralbauten und Fresken prägen den kulturellen Charakter des Ortes.
Ferienwohnung in Sandigliano zwischen Burgen und Sakralbauten
Im 14. Jahrhundert begann Sandigliano mit der Befestigung des Ortes durch den Bau von zwei Burgen und eines Ricetto. Der Torrione ist der ältere der beiden Burgen von Sandigliano; sein erster Baukern entstand ungefähr im 11. Jahrhundert. Vom Torrione sind der alte Bergfried und eine markante Bogenwehr aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Zugleich befindet sich der Torrione in Privatbesitz. Die zeitlichen Schichten dieses Bauwerks geben der Ortsbefestigung einen Rahmen über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Sant’Antonio al Torrione ist ein kleines Gebäude zwischen Romanik und Gotik und stammt vermutlich aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Die Apsis ist vollständig mit Fresken bedeckt, die der Werkstatt des Meisters des Christus am Sonntag zugeschrieben werden. Dargestellt sind Gottvater, die Apostel sowie die Symbole der Evangelisten. Auch die Pfarrkirche Santa Maria Assunta bewahrt im Inneren abgelöste Fresken aus der Bruderschaftskirche der Heiligen Bernhard und Karl. Sant’Antonio al Torrione verbindet damit historische Bauformen mit religiöser Bildkunst. Für Kulturinteressierte stehen damit sowohl die Bauformen als auch konkrete Bildmotive im Vordergrund.
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts war La Rocchetta die Residenz der Herren von Sandigliano. La Rocchetta befindet sich in Privatbesitz und wird als Beherbergungsbetrieb genutzt. Die historische Residenzfunktion steht dabei einer heutigen Nutzung als Beherbergungsbetrieb gegenüber. La Rocchetta erweitert den Schwerpunkt um ein Bauwerk mit herrschaftlicher Vergangenheit.
Radinteresse rund um La Bessa
Die Radtour La Bessa beginnt in Sandigliano und verläuft innerhalb des Naturschutzgebiets Bessa. Dieses ist eine archäologische Stätte im Gebiet von Biella und zugleich ein uraltes Goldlagerstättenareal. Die Bessa führt den Radbezug aus dem Ort in einen Raum, der zugleich unter Naturschutz steht und archäologisch geprägt ist. Der Ausgangspunkt im Ort und der Verlauf innerhalb des Schutzgebiets verbinden Sandigliano mit einem eigenständigen Rad- und Archäologiethema. Für Radinteressierte liegt der Schwerpunkt damit nicht nur auf der Strecke, sondern auch auf dem archäologischen Charakter der Bessa. Neben den Bau- und Kirchenzeugnissen entsteht dadurch ein zweiter Schwerpunkt: Die Radtour verbindet Sandigliano mit Natur-, Archäologie- und Regionalinteressen.
Anreise nach Sandigliano
Mit dem Auto ist Sandigliano von der Autobahnausfahrt Santhià über die S.S.143 erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof ist der Bahnhof Biella. Straße und Bahn markieren damit zwei unterschiedliche Anreisebezüge, ohne eine konkrete Route innerhalb des Ortes vorzugeben.
Villa Del Bosco, Cavaglià, Bellaria, Vigliano Biellese, Zimone, Simone, Netro und Mongrando.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biella.