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Ferienwohnung in Salussola: Geschichte, Landschaft und Wanderwege

Unterkünfte in Salussola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Salussola zeigt drei besondere Seiten: eine vielgestaltige Landschaft, eindrucksvolle Spuren der Ortsgeschichte und ein Museum, das sich der Welt des Goldes widmet. Für Ihre Reiseplanung rund um eine Ferienwohnung in Salussola können Sie deshalb unterschiedliche Interessen verbinden – von Natur und Bewegung bis zu Kirchen, Archäologie und traditioneller Handwerkskunst.

File:Ferrovia santhia biella a salussola.jpg File:Ferrovia santhia biella a salussola.jpg Foto: F Ceragioli via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Zwischen Elvo, Serra und Panoramablick

Der Fluss Elvo durchquert Salussola von Nordwesten nach Südosten und teilt das Gemeindegebiet in zwei Teile. Auf der rechten Seite des Elvo steigt Salussola am Ende der Serra allmählich den Hügel hinauf und reicht bis in dichte Wälder und abgeschiedene zwischenmoränische Täler. Zum Landschaftsbild gehört außerdem ein Panoramablick mit außergewöhnlicher Aussicht auf das Biellese. Diese Verbindung aus Flussraum, Hügeln und Wald eröffnet verschiedene Möglichkeiten, die Tage je nach gewünschtem Reisetempo zu gestalten.

Kirchen, Tor und antike Spuren

Das Dorf von Salussola betreten Sie durch ein gut erhaltenes mittelalterliches Stadttor. Der quadratische Turm der alten Burg ist eine Rekonstruktion aus dem 20. Jahrhundert in der Form des ursprünglichen Bergfrieds. Neben dem Panoramablick von Salussola steht die Pfarrkirche Santa Maria Assunta; sie stammt aus dem 12. bis 15. Jahrhundert. Im Ortsteil San Secondo gilt die Pieve di San Secondo dei Vittimuli unter Historikern als Mutterkirche und älteste aller Kirchen des unteren Biellese. Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert, von ihrem ursprünglichen Gebäude sind heute jedoch nur noch die Umfassungsruinen erhalten. Auch das Oratorio di San Nicola da Tolentino, das aus dem 16. Jahrhundert stammt, gehört zu den historischen Anlaufpunkten.

Das Tal von San Secondo hat im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche archäologische Funde aus römischer und mittelalterlicher Zeit hervorgebracht. Die antike Siedlung Victimulae (auch Victumulae) stand in Verbindung mit den nahe gelegenen Tagebau-Goldminen der Bessa. So reicht die Geschichte Salussolas von frühen Siedlungsspuren bis zu den späteren religiösen und baulichen Zeugnissen.

Wanderwege und Goldhandwerk

In der Valle dell’Oro gibt es fünf restaurierte Wanderwege. Ergänzend liegt in der Sala Sentieri des Museums für Besucher ein Ordner mit fünf Wegblättern und einer Karte bereit. Der Sentiero delle Processioni Campestri wird in einem Dokument aus dem Jahr 1695 erwähnt, das im Pfarrarchiv von Salussola aufbewahrt wird. Das Museum Laboratory of Gold and Stone ist eine Einrichtung des Biellese Ecomuseums. Seine Sala dell’Oro bietet einen historischen Rundgang durch die Welt des Goldes: von seiner Entstehung, Geschichte und Verbreitung über vielfältige Verwendungen bis zu den Methoden seiner Verarbeitung. Im Goldverarbeitungslabor werden mit Unterstützung von Fachleuten wichtige Techniken der Goldbearbeitung vermittelt, darunter Ziselieren und Treiben.

Die historischen Kirchen und der Burgturm sprechen andere Interessen an als die Wälder, zwischenmoränischen Täler und Wanderwege. Das Museum ergänzt die Landschaftserlebnisse um Archäologie und Goldverarbeitung. Gerade bei Reisen mit mehreren Interessen lässt sich so zwischen aktiven Wegen, Ortsgeschichte und handwerklich-kulturellen Entdeckungen wechseln, ohne den Charakter Salussolas auf nur ein Thema zu reduzieren.

Für weitere regionale Orientierung können Sie auch Crevacuore, Viverone, Zimone, Tollegno, Mongrando, Pollone, Cossato und Cavaglià ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Biella.

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