Ferienwohnung in Castellazzo Bormida: Kirchen, Geschichte und Bormida
Unterkünfte in Castellazzo Bormida
Castellazzo Bormida zeigt historische Sakralbauten, einen Weg durch bewirtschaftete Felder und eine regionale Zucca-Tradition. Der Torrione, mehrere Kirchen und das Santuario della Beata Vergine della Creta gehören zu den historischen und religiösen Orten des Ortes.
Kirchen, Fresken und historische Spuren
Der Torrione gehört zum Befestigungsring von Castellazzo Bormida aus dem 15. und 16. Jahrhundert. In der Chiesa di Santa Maria della Corte befindet sich ein Fresko aus dem späten 14. Jahrhundert mit Darstellungen des heiligen Rochus und des heiligen Sebastian. Die Kirche wird traditionell mit einer in einer Urkunde von 1005 erwähnten Kirche identifiziert; ihre Gründung wird Maria, der Tochter des langobardischen Königs Adalbert, zugeschrieben.
Auch die Chiesa di Santi Carlo e Anna verbindet einen konkreten Ort mit einer besonderen historischen Spur: Paolo Daneo verfasste zwischen 1720 und 1721 in der Sakristei hinter der Kirche den ersten Text der Regel der Passionisten. Die von ihm bewohnten Räume in der Chiesa di Santi Carlo e Anna beherbergen heute ein kleines Museum über sein Leben. Die Chiesa di Santo Stefano geht als wahrscheinlich monastische Gründung auf die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurück. Von den ältesten romanischen Bauteilen sind insbesondere die drei leicht veränderten Apsiden und die Krypta erhalten.
Die Chiesa della Trinità da Lungi wurde vermutlich um 1130 von den Regularkanonikern von Santa Croce di Mortara erbaut und 1134 erstmals urkundlich erwähnt. Von der ursprünglich romanisch geprägten Kirche sind heute große Teile der Apsis, der Verlauf einiger Mauern und raffinierte Kapitelle mit byzantinischer Prägung erhalten. Außerdem bewahrt sie Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert sowie eine raffinierte plastische Gestaltung der Kapitelle.
Besondere Erlebnisse und lokale Traditionen
Das Santuario della Beata Vergine della Creta zeigt im Zugangskorridor zur Rotonda zahlreiche bemalte Votivtafeln. Pius XII. verlieh dem Santuario 1947 durch eine päpstliche Bulle den Titel der Schutzpatronin der Zentauren. Seit 1946 findet dort am zweiten Sonntag im Juli jährlich ein internationales Motorradfahrertreffen statt. Zu Weihnachten beherbergt die Confraternita della Pietà eine mechanisierte Krippe. Außerdem bestanden in Castellazzo Bormida im 16. Jahrhundert neun Bruderschaften.
Rundweg und regionale Zucca
Der Rundweg Anello Castellazzo B.Da - Castelspina beginnt am Piazzale I Maggio in Castellazzo Bormida und endet an der Chiesa Santo Stefano in derselben Gemeinde. Die Strecke führt durch bewirtschaftete Felder und baumbestandene Flurstreifen in der Nähe des Flusses Bormida. Die Zucca di Castellazzo Bormida ist ein traditionelles Agrar- und Lebensmittelprodukt, das besonders mit der Ebene des Flusses Bormida verbunden ist.
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