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Castelbottaccio: Wege, Panorama und Kultur

Unterkünfte in Castelbottaccio

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castelbottaccio verbindet eine abwechslungsreiche Hügellandschaft mit historischen Wegen, eindrucksvollen Aussichtspunkten und einer dichten Folge religiöser und baulicher Zeugnisse.

File:Panchina rossa a Castelbottaccio.jpg File:Panchina rossa a Castelbottaccio.jpg Foto: Alfredo Sforza via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Von alten Transhumanzwegen bis zum Panorama

Das Gebiet von Castelbottaccio wird vom Tratturo Celano-Foggia durchquert. Die historische Transhumanzroute ist etwa 208 Kilometer lang und verband die Sommerweiden in den Abruzzen mit den Winterweiden in Apulien. Rund um den Ort wechseln sich Eichenwälder, mit Futterpflanzen bestellte Flächen, sanfte Hügel, grüne Weiden, Badlands, kleine Schluchten und alte Wege ab. Dadurch entsteht ein Landschaftsbild, in dem sich offene Abschnitte und stärker gegliederte Geländeformen abwechseln.

Der höchste Punkt des Gebiets ist der 717 Meter hohe Colle Iannone. Von dort reicht der Blick über das Matese-Gebiet und das Biferno-Tal bis zur Adria und bei klarer Sicht bis zu den Tremiti-Inseln. Auch Santa Giusta verbindet Naturerlebnis und Weite: Der Hügel liegt etwa zwei Kilometer vom Ort entfernt auf rund 650 Metern Höhe, umfasst ungefähr drei Hektar und bietet ein weites, eindrucksvolles Panorama. Santa Giusta gilt zugleich als Raum großer Ruhe und Spiritualität. Die Chiesa di Santa Giusta ist von Grün umgeben; in ihrer Nähe befindet sich ein Picknickbereich.

Ferienwohnung in Castelbottaccio für unterschiedliche Wandertage

Nach kommunaler Einschätzung eignet sich Castelbottaccio für Ausflüge aller Schwierigkeitsgrade, von einfachen Spaziergängen bis zu längeren Trekkingtouren. Der empfohlene Rundgang durch das historische Zentrum führt zu den fünf Bauphasen, den Türmen, den Mauern und den kleinen Schluchten. Für den vollständigen Rundgang zu Fuß werden zwei Tage veranschlagt.

Ein weiterer empfohlener Weg verläuft auf der alten Straße in Richtung Santa Giusta. Er führt durch die ländliche Landschaft und zu ländlichen religiösen Stätten; für den Hin- und Rückweg nach Santa Giusta dauert die Tour vier Stunden. Die empfohlene Route auf der alten Straße zum Fluss Biferno erschließt die Flusslandschaft. Für den Hin- und Rückweg ist ein Tag vorgesehen, und die Strecke richtet sich an trainierte Wanderer mit guter Kondition.

Kirchen und Kunstwerke im Ortsbild

Die Cappella di Sant'Oto ist eine einschiffige Kirche aus weißem Stein mit schlichter Fassade und kleinem Glockengiebel. Für den Gottesdienst wurde sie im April 1899 geöffnet; 1989 wurde sie wiederaufgebaut. Die Chiesa di Santa Maria delle Grazie ist barock, besitzt drei Schiffe und einen unregelmäßigen Grundriss. Das Gebäude ist aus Stein errichtet und bewahrt drei bedeutende Holzstatuen: Santa Lucia von Crescenzo Ranallo aus Oratino aus dem Jahr 1841, die Madonna delle Grazie von Giacomo Colombo aus dem Jahr 1694 und San Giuseppe von Silverio Giovannitti aus Oratino aus dem Jahr 1780.

Die Geschichte der Chiesa di Santa Maria delle Grazie reicht noch weiter zurück. Ursprünglich war sie ein normannisches Oratorium, im Mai 1178 wurde sie für den Gottesdienst geweiht. Nach Restaurierungen wurde die Kirche 1999 wiedereröffnet. Zusammen mit der von Grün umgebenen Chiesa di Santa Giusta und der Kapelle Sant'Oto bildet sie eine Folge unterschiedlich geprägter religiöser Orte, die sich mit den Wegen durch Castelbottaccio verbinden lässt.

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Historische Spuren in Santa Giusta und Castelbottaccio

Der Standort Santa Giusta weist eine vielschichtige Geschichte auf. In samnitischer Zeit befand sich dort wahrscheinlich ein dem Herkules gewidmeter Kultplatz. In römischer Zeit wurde eine Villa errichtet; darüber folgten eine Zelle basilianischer Mönche und später von Eremiten. Ein anderes bemerkenswertes Zeugnis ist die Croce Stazionaria, ein steinernes Kreuz von historischem und künstlerischem Interesse. Sie wurde im Laufe der Zeit mehrfach innerhalb des Ortes versetzt und scheint aus Elementen verschiedener Zusammenhänge neu zusammengesetzt worden zu sein. Deshalb ist ihre ursprüngliche Form schwer zu bestimmen.

Auch die Morgia Corvara (Morgia Curvata) gehört zu den markanten steinernen Zeugnissen von Castelbottaccio. Der große Kalksteinaufschluss besteht aus weißlichem Kalkarenit und diente Handwerkern und Steinmetzen als Ressource. Ab 1900 entstanden im Ort neue steinerne Portale, unter anderem am Corso Umberto I°, in der Via Vittorio Emanuele III, in der Via XXIV Maggio und an der Piazza della Vittoria. Um den Palazzo Baronale dei Cardone gab es einen von Mauern umgebenen Garten, einen wasserführenden Graben und eine Zugbrücke.

Das Agriturismo Le Morge liegt etwa einen Kilometer vom Ortszentrum entfernt an der Straße nach Lupara und bietet Bed-and-Breakfast-Unterkünfte mit Blick auf das Biferno-Tal.

Weitere Orte im gleichen Zielraum

Wenn Sie neben Castelbottaccio weitere Orte entdecken möchten, finden Sie hier Matrice, Montenero Di Bisaccia, Guglionesi, Pietracatella, San Leonardo, Ripabottoni, Petacciato und Termoli.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Campobasso.

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