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Sant'Ippolito: Steinmetzkunst im Metauro-Tal

Unterkünfte in Sant'Ippolito

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie eine Ferienwohnung in Sant'Ippolito suchen, begegnet Ihnen ein Ort, dessen Charakter von Sandstein, Steinmetzkunst und einer grünen Hügellandschaft geprägt wird. Kultur lässt sich hier nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränken: Ein über das Gemeindegebiet verteiltes Museum, ein historisch-künstlerischer Rundgang und sichtbare Arbeiten an den Häusern verbinden Ortsgeschichte mit eigener Entdeckung.

File:Sant'Ippolito - Comune di Sant'Ippolito - 2024-09-07 13-10-32 001.JPG File:Sant'Ippolito - Comune di Sant'Ippolito - 2024-09-07 13-10-32 001.JPG Foto: Paulacastelli via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Sandstein prägt Sant'Ippolito

Im Museo del Territorio - Arte degli Scalpellini gibt es Informationstafeln über die Arbeit in den Steinbrüchen, Rekonstruktionen von Werkstätten sowie eine Sammlung von Werkzeugen und Geräten zur Steinbearbeitung. Das Museum ist über das Gebiet verteilt und dient der Aufwertung der alten Steinmetzkunst. Sein Dokumentationszentrum befindet sich im Palazzo Bracci; dieser wurde im 19. Jahrhundert von einem der bedeutendsten Handwerker des Ortes errichtet.

Seit dem 14. Jahrhundert ist Sant'Ippolito für die Tätigkeit seiner örtlichen Steinmetze und Marmorarbeiter bekannt. Heute bildet der Ort ein kleines Freilichtmuseum, in dem fast jedes Haus durch Nischen mit Bildwerken, Portale, Konsolen, Fensterrahmen und weitere Verzierungen auffällt.

Historische Spuren zwischen Castello und Palazzina

Die vollständig aus Sandstein errichtete Befestigungsmauer des Castello di Sant'Ippolito ist noch intakt. Unter einem Gewölbe befindet sich eine Inschrift in gotischen Schriftzeichen aus dem 12. Jahrhundert. Die Chiesa di S. Ippolito ist eine Pfarrkirche aus ungefähr dem 17. Jahrhundert. Im Gebiet Pian di Rose wurden die Überreste einer großen römischen Villa rustica aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. entdeckt.

Auch die Palazzina Sabatelli führt mehrere Zeitschichten zusammen. Sie besitzt reich verzierte Innenräume und entwickelte sich um einen Turm mit Taubenschlag. Im 17. Jahrhundert kamen einige Räume hinzu, später eine elegante Loggia, ein Portikus sowie seitliche Treppenaufgänge.

Rundgang und Bildhauerei in Sandstein

Vom Museo del Territorio - Arte degli Scalpellini führt ein historisch-künstlerischer Rundgang durch das gesamte Gemeindegebiet. Entlang des Weges sind an den Außenseiten von Gebäuden Sandsteinarbeiten aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert zu sehen. Im Juli findet jedes Jahr Scolpire in Piazza statt, eine internationale Kunstveranstaltung zur Bildhauerei in Sandstein.

Landschaft am Metauro-Tal

Zum Ortsbild gehört auch die Landschaft: Das Gemeindegebiet liegt am Rand des breiten und fruchtbaren Metauro-Tals und wird von zahlreichen Wasserläufen durchzogen. Grüne Felder, Weinreihen und verstreute Bäume geben der niedrigen Hügellandschaft ihr typisches Erscheinungsbild.

Sant'Ippolito zwischen Kulturerbe, Landschaft und Radroute

Im Ort verbinden sich mehrere konkrete Themen: Die Geschichte der Steinmetze zeigt sich im Museo del Territorio - Arte degli Scalpellini, im historisch-künstlerischen Rundgang durch das Gemeindegebiet und an den verzierten Häusern. Daneben prägen grüne Felder, Weinreihen, verstreute Bäume und zahlreiche Wasserläufe das Gemeindegebiet am Rand des Metauro-Tals. Sant'Ippolito ist über die Schnellstraße Fano–Grosseto SS 73bis – E78 an die Ausfahrt Sant'Ippolito angebunden. Durch Sant'Ippolito führt außerdem der 138 km lange Straßenrad-Rundkurs: Saltara – Sant'Ippolito – Fossombrone – Acqualagna – Fermignano – Urbino – Saltara.

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Für den Vergleich weiterer Reiseziele stehen Ihnen Isola di Fano, Piobbico, Macerata Feltria, Gabicce Mare, Fano, San Costanzo, Massa und Fiorenzuola Di Focara zur Verfügung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.

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