Calcinelli entdecken: Metauro und Via Flaminia
Unterkünfte in Calcinelli
Calcinelli liegt an der alten Via Flaminia in der Ebene am Rand des Hügellands, am linken Ufer des Metauro. Die Ponte di Calcinelli überspannt den Metauro zwischen Calcinelli und Montemaggiore.
La Valorosa: historische Radtour im Metauro-Tal
Ein besonderer Termin im Jahreslauf ist La Valorosa, die jährlich im Juli stattfindende historische Radsportveranstaltung mit Start in Calcinelli. Von dort führt sie durch die Gemeinden Saltara, Cartoceto, Serrungarina und Monte Maggiore al Metauro. Ihren historischen Charakter trägt die Radtour über Fahrräder und Kleidung im Stil vergangener Zeiten. Die Strecke verläuft durch das Metauro-Tal und schließt auch Abschnitte auf unbefestigten Straßen ein. Für die Tagesplanung lassen sich die unbefestigten Streckenabschnitte als eigene Passagen mit Pausen berücksichtigen. Für die Reiseplanung sind damit zwei Punkte festgelegt: La Valorosa gehört in den Juli, und die Strecke umfasst auch unbefestigte Abschnitte.
Der Wanderweg am Metauro: etwa 5,5 km bei sommerlichem Niedrigwasser
Der Wanderweg „Il F. Metauro da Calcinelli a Tavernelle“ beginnt an der Ponte di Calcinelli und verläuft vollständig zu Fuß. Seine Länge beträgt etwa 5,5 km; begehbar ist er nur bei sommerlichem Niedrigwasser. Die Wasserführung des Metauro ist damit eine konkrete zeitliche Voraussetzung für diese Strecke. Naturkundliche Beobachtungen richten sich auf Wassertiere und Wasserpflanzen, außerdem auf Uferwald und geologisch interessante Besonderheiten. Für die Tagesplanung sind bei diesem Weg folglich sowohl die ungefähre Distanz als auch der erforderliche Wasserstand zu berücksichtigen. Im Unterschied zur Radtour La Valorosa wird dieser Weg vollständig zu Fuß begangen.
Die Ponte di Calcinelli und die römische Wegstation Ad Octavo
Die Via Flaminia führte von Forum Sempronii nach acht Meilen zur Mutatio „Ad octavo“ in Calcinelli. In der Ortschaft Posta Vecchia in Calcinelli befand sich wahrscheinlich seit der römischen Zeit die Mutatio Ad Octavo. Als Raststation diente sie Reisenden und Pferden.
Mosaike in Saltara und das frühere Ortsbild von Calcinelli
Drei in Calcinelli gefundene römische Mosaikfragmente sind in der Sakristei der ehemaligen Chiesa del Gonfalone in Saltara aufgestellt. In derselben ehemaligen Sakristei wurde 2020 die Dauerausstellung Sala MOS eröffnet. Dort werden unter anderem Mosaike mit Jagd- und Tierszenen gezeigt, die wahrscheinlich zum Boden eines Raums in einer römischen Villa gehörten. Ein weiteres historisches Zeugnis ist die Kapelle des Schutzengels aus dem 19. Jahrhundert. Sie bewahrt einen Teil des Erscheinungsbilds von Calcinelli vor 1960. Die Kapelle aus dem 19. Jahrhundert bewahrt damit einen anderen Zeitbezug als die wahrscheinlich römischen Mosaike.
Weitere Ziele zur Reiseplanung
Weitere Ziele zur eigenen Reiseplanung: Santa Maria Dell'arzilla, Fossombrone, Frontino, Urbania, Monte Porzio, Ca' Romano I, Montevecchio und Sant'angelo In Vado.
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