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Ferienwohnung in Lapedona: Castello, Kirchen und lokale Traditionen

Unterkünfte in Lapedona

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lapedona ist ein ummauertes Dorf mit Blick auf Fermo und das umliegende Land.

Castello und Kirchen mit eigener Geschichte

Das historische Zentrum bewahrt seine ursprüngliche Struktur als castello fermano. Zwei Zugangstore führen hinein, von denen nur eines mit Fahrzeugen befahrbar ist. Innerhalb des Borgo castellano befindet sich die Chiesa di Santa Maria degli Angeli, auch ad Nivem, die Fresken aus dem 15. Jahrhundert bewahrt. Die Chiesa di Madonna Manù wurde im 10. Jahrhundert errichtet und ist ein einschiffiger romanischer Bau aus Sandsteinquadern. In ihr befindet sich ein Fresko der Madonna del Latte, das Maria beim Stillen Jesu zeigt.

Für den Besuch der Chiesa di Madonna Manù ist der 8. September der maßgebliche Festtag: An diesem Tag, dem Festtag von Madonna Manù und dem liturgischen Fest der Geburt Mariens, kann die Kirche besichtigt werden. Die Chiesa di San Lorenzo besitzt ein hölzernes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert sowie eine Orgel von Gaetano Callido, die wieder für Konzertveranstaltungen genutzt wird.

Auch die Chiesa di S. Pietro verweist weit zurück. Sie wurde wahrscheinlich zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtet, spätestens jedoch im September 1028. Historisch wurde sie von Benediktinermönchen der Abtei Santa Croce di Fonte Avellana betreut. Diese zeitliche Einordnung ergänzt das Bild eines Ortes, dessen Kirchen unterschiedliche Epochen und religiöse Zusammenhänge sichtbar machen.

Felder, Wald und Wege rund um Lapedona

Zum Convento di Saltareccio führt ein malerischer weißer unbefestigter Weg durch die Felder. Er führt zu einer erhaltenen Kirche und den Resten der Klostergebäude auf einer bewaldeten Anhöhe. Der Weg macht den Übergang vom ummauerten Dorf zu einer stilleren Landschaft konkret erlebbar, ohne dass dafür eine zusätzliche Sehenswürdigkeit vorausgesetzt werden muss.

Eine weitere Möglichkeit, Lapedona in eine aktive Tagestour einzubinden, ist die einfache Rundstrecke „Fermo–Torre di Palme–Lapedona–Torre di Palme“. Sie beginnt im Zentrum von Torre di Palme, führt durch den Wald von Cugnolo und erreicht über Auf- und Abstiege die Ortschaft Madonna Manù. Für die persönliche Planung gehören die Auf- und Abstiege ebenso zur Streckenbeschreibung wie der Wald von Cugnolo. Nach Lapedona führt die Rundstrecke zurück nach Torre di Palme; damit bleibt der Ausgangspunkt zugleich der Endpunkt.

Gnocchi und vino cotto

Zur lokalen Prägung gehört die Sagra degli Gnocchi, die jedes Jahr in Lapedona stattfindet und als wichtigstes Sommerereignis im Programm der Pro Loco von Lapedona gilt. Unter der Chiesa di San Nicolò befindet sich außerdem ein Raum, der als Keller der Pro Loco genutzt wird und Fässer mit lokaltypischem vino cotto beherbergt.

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