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Cossignano entdecken: Kunst, Natur und Feste

Unterkünfte in Cossignano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cossignano vereint mittelalterliche Burgmauern, sakrale Kunst, den Naturlehrpfad Le Cese und Feste mit regionalen Spezialitäten.

File:Cossignano 001.JPG File:Cossignano 001.JPG Foto: Mattana via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kunst und Geschichte in der Chiesa dell’Annunziata

In der Chiesa dell’Annunziata befindet sich das Museo civico di arte sacra. Im Museum befindet sich ein auf das Jahr 1530 datiertes Fresko mit einer „Deposizione dalla Croce“. Die Zuschreibung bleibt dabei offen: Das Fresko wird wahlweise Cola dell’Amatrice oder dem Meister Giacomo Bonfini da Patrignone zugeschrieben. Das wertvollste Gemälde in der Chiesa dell’Annunziata ist ein etwa 2,25 × 1,70 Meter großes Altarbild von Vincenzo Pagani, der etwa von 1490 bis 1568 lebte. Es zeigt den heiligen Antonius den Großen, den heiligen Antonius von Padua und den heiligen Hiob.

Ein Raum innerhalb der Chiesa dell’Annunziata beherbergt außerdem das Antiquarium Comunale „Niccola Pansoni“. Die picenischen Funde veranschaulichen unterschiedliche Bereiche des Alltagslebens, von Ernährung und Kleidung über häusliche Tätigkeiten bis zur Kriegsführung. Zu sehen sind Küchenkeramik, Ornamente, Schmuck, Werkzeuge und Waffen. Außerdem gibt es erläuternde Rekonstruktionszeichnungen sowie Informationstafeln auf Italienisch und Englisch.

Das Archivio Storico Comunale bewahrt Dokumente aus der Zeit von 1373 bis 1983. Dazu gehört das originale Manuskript der Gemeindestatuten von 1581. Für die Einsichtnahme in die Dokumente sind eine vorherige Reservierung und die Genehmigung durch die zuständige Leitung der Einwohnerdienste vorgesehen; für samstags ist ein Zeitfenster von 9:00 bis 13:00 Uhr vorgesehen.

Mittelalterliche Mauern und Grünbereiche

Die mittelalterlichen Burgmauern von Cossignano stammen aus der Zeit nach der kommunalen Autonomie von 1291. Ihre ältesten und am besten erhaltenen Abschnitte sind durch Spitzbögen gekennzeichnet. Die Porta di Levante trägt auch die Namen Porta del Burgo und Porta di S. Giorgio; sie ist der bedeutendste und am besten erhaltene Rest der ehemaligen Burgmauer.

Am Fuß der südlichen Stadtmauer liegt der Parco da Sole. Der Belvedere di Ponente ist ein neuer Grünbereich neben dem Piazzale Europa.

Naturlehrpfad Le Cese

Auf dem Naturlehrpfad Le Cese ermöglicht eine Verbindung in der Mitte der Strecke eine kürzere Rundtour von 5,3 Kilometern. Der Weg führt durch landwirtschaftlich genutztes Gelände und bewaldete Bereiche. Rund 80 Prozent der Strecke sind unbefestigt; die Beschilderung nach CAI-Konvention ist in beiden Richtungen angebracht.

Feste, Küche und regionale Traditionen

Die mittelalterliche Festa „Cossignano, castellum Martis“ umfasst im historischen Zentrum kostümierte historische Gruppen, Fahnenschwinger, Trommler, Tänze, mittelalterliche Spiele und Feuerwerk. Das Cossignano Medioevo Festival findet stets zwischen Ende Juli und Anfang August statt und umfasst zwei traditionelle Bestandteile.

Die Festa e Fiera di San Giorgio ehrt am 23. April das Patronatsfest des heiligen Georg und endet am 25. April mit einer Messe mit zahlreichen Ausstellern. Ergänzend gibt es Bereiche für Gartenbau, typische Lebensmittel und Kunsthandwerk.

Zwischen Ende Juli und Anfang August ist auf der Piazza Europa die traditionelle Sagra del „fritto misto all’ascolana“ vorgesehen. Serviert werden gefüllte Oliven, Cremini, frittierte Zwiebeln, Pilze, Zucchini und Putenstücke. Dazu kommen Weine lokaler Erzeuger aus autochthonen Rebsorten der Kategorien DOCG, DOC und IGT sowie trockene Kekse aus örtlichen Backöfen.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele sind Rotella, Il Palazzo, Montalto delle Marche, Castignano, Montelparo, Roccafluvione, Amandola und Pastina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ascoli Piceno.

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