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Poggio San Marcello: Burgmauer, Kirchenkunst und Natur

Unterkünfte in Poggio San Marcello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ferienwohnung in Poggio San Marcello zwischen Geschichte und Natur

Wer eine Ferienwohnung in Poggio San Marcello sucht, entdeckt einen Ort mit einer Verbindung aus befestigtem Zentrum, Kirchenkunst, Verdicchio-Geschichte und Natur. Bauwerke, Festtraditionen und Landschaften setzen dabei unterschiedliche thematische Schwerpunkte.

Das historische Zentrum von Poggio San Marcello ist vollständig von einer Burgmauer umschlossen, die mit Türmen und Türmchen versehen ist. Zu ihren Besonderheiten gehört ein seltener fünfeckiger Turm. Die Bastionen des Castello e cinta muraria wurden im Jahr 1503 von Domenico di Giovanni da Bellinzona rekonstruiert. Damit steht im Ortskern ein konkretes Zeugnis der Baugeschichte.

File:Poggio San Marcello - Comune di Poggio San Marcello.jpg File:Poggio San Marcello - Comune di Poggio San Marcello.jpg Foto: Viaggiamocela via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Burgmauer, Kirchen und Kunstwerke

Die heutige Chiesa di San Nicolò di Bari wurde ab dem Jahr 1763 neu errichtet und im Jahr 1772 geweiht. In ihrem Inneren bewahrt sie das im Jahr 1603 entstandene Altarbild „Madonna con Bambino e Santi“, das erste signierte Werk von Antonino Sarti. Die gotische Krypta dient in der Weihnachtszeit als Kulisse für eine lebende Krippe sowie für temporäre Ausstellungen. Die Chiesa di San Marcello e Santa Maria del Monte war die erste Pfarrkirche von Poggio San Marcello.

Verdicchio und regionale Geschichte

Das In Verdicchio Veritas Museum von Sartarelli widmet sich der Geschichte des Verdicchio. Es zeigt Bilder, Dokumente und Kuriositäten zu diesem Wein von seinen Ursprüngen bis zu seinem heutigen Erfolg. Das Museum wurde neben dem Landhaus von Sartarelli aus dem Jahr 1882 errichtet, dem historischen Sitz des Unternehmens. Damit ergänzt das Museum Kirchen und Burgmauer um einen Schwerpunkt auf regionaler Weintradition.

Naturraum mit Spuren des Landlebens

Der Parco del Trabocco ist ein Naturgebiet in einer Talmulde, die die Grenze zwischen den Gemeinden Montecarotto und Poggio San Marcello bildet. Der Park umfasst die Ruinen einer alten Mühle. Diese zeugen von der historischen Bedeutung des Ortes für das vorindustrielle Landleben. So verbindet der Naturraum Landschaft mit einem sichtbaren Hinweis auf frühere Formen des Wirtschaftens.

Festtradition und spirituelle Wege

Poggio San Marcello ehrt die Madonna del Soccorso seit mehr als einem Jahrhundert mit einem Fest am zweiten Sonntag im Mai. Das Santuario Madonna del Soccorso ist dem Wanderweg „Ancona Rebirth – Secondo anello“ zugeordnet.

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Anreise

Der nächstgelegene Bahnhof zu Poggio San Marcello befindet sich in Castelplanio Stazione. Er liegt an der Bahnstrecke Ancona–Rom und heißt Stazione Castelplanio-Cupramontana. Poggio San Marcello ist über die S.P. 40 mit Castelplanio Stazione verbunden; die S.P. 76 liegt 6,5 km entfernt und wird über die S.P. 40 erreicht.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ancona.

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