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Ferienwohnung in Fabriano – Papierkunst, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Fabriano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fabriano verbindet eine international anerkannte Handwerkstradition mit Kunst, Archäologie und Naturwegen. Die Stadt wurde 2013 zur UNESCO-Kreativstadt ernannt und ist international für ihr traditionelles Kunsthandwerk anerkannt. Beim jährlich stattfindenden Festival Fabriano Carta è Cultura wird Fabrianos jahrhundertealte Papiertradition gefeiert.

File:Fabriano 12 25 55 569000.jpeg File:Fabriano 12 25 55 569000.jpeg Foto: Robot8A via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Fabrianos Papierkunst im ehemaligen Dominikanerkloster

Im Museo della Carta e della Filigrana steht Papierherstellung als Handwerk und Wissensgebiet im Mittelpunkt. Das Museum ist im ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht und vermittelt sieben Jahrhunderte lokaler Papierherstellungstradition. Die Abteilungen behandeln die handwerkliche Herstellung und Verwendung von Papier, Wasserzeichen und ihre Herstellungstechniken, die historische Entwicklung des Papiers, die Entwicklung dieser Kunst in Fabriano sowie Verarbeitung und Technologie. Wer sich für die Verbindung von Material, Handarbeit und Technik interessiert, findet hier einen eigenständigen kulturellen Schwerpunkt.

Besonders anschaulich wird das Thema im didaktischen Workshop: Besucher können gemeinsam mit den Mastri Cartai ihr eigenes Blatt Papier herstellen. Der Workshop ergänzt die historischen und technischen Museumsbereiche um eine praktische Tätigkeit. Für einen Kulturtag in Fabriano lässt sich die eigene Papierherstellung damit als besonderer Programmpunkt neben den Ausstellungsinhalten einplanen.

Fresken, Kunstsammlung und archäologische Spuren

Das Oratorio della Carità enthält einen Zyklus aus vierzehn Freskenfeldern von Filippo Bellini aus Urbino. Das Oratorio wurde 1587 begonnen und war Sitz der Confraternita della Carità. In der Pinacoteca Civica „Bruno Molajoli“ reicht der Sammlungshorizont vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart: Sie wurde 1862 gegründet und beherbergt eine umfangreiche Kunstsammlung. Im Oratorio steht damit ein geschlossener Freskenzyklus im Vordergrund, während die Pinacoteca viele Jahrhunderte der Kunstgeschichte umfasst.

In der Area Archeologica di Attidium gehören eine picenische Siedlung aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und römische Bestattungsmaterialien zu den archäologischen Funden. Das Gelände wurde vom späten Neolithikum bis in die Kaiserzeit genutzt, wenn auch nicht kontinuierlich. Wer sich für frühe Siedlungsspuren und römische Hinterlassenschaften interessiert, trifft hier auf beide Themen innerhalb eines archäologischen Geländes.

Naturwege im Bergbecken des oberen Esino

Das Gebiet von Valleremita im Bergbecken des oberen Esino gehört zum Natura-2000-Netz. In Valleremita beginnt am Borgo ein ausgestatteter Naturlehrpfad mit erläuternden Tafeln. Der Ausgangspunkt am Borgo und die Tafeln geben dem Weg einen klaren Rahmen für einen Aufenthalt in der Landschaft.

Im Gebiet des Eremo di San Silvestro gibt es außerdem einen kurzen, aussichtsreichen Rundweg um den Monte Fano. Der Rundweg setzt auf Aussicht; in Valleremita begleiten erläuternde Tafeln den Naturlehrpfad am Borgo. Ein praktischer Workshop und ein kurzer Rundweg verlangen unterschiedliche Zeitplanung; in Fabriano lassen sich Kultur- und Naturinteressen so an getrennten Tagesabschnitten ausrichten.

Weitere Orte zur Entdeckung: Cabernardi, Corinaldo, Jesi, Cancelli, Marzocca, Trecastelli, Coldellanoce, Offagna.

Ancona

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