Ferienwohnung in Cesate: Natur und Kirchenkunst entdecken

File:Cesate, via Dante.jpg File:Cesate, via Dante.jpg Foto: GSassi63 via Wikimedia Commons, CC0

Cesate verbindet zwei Themen, die den Ort prägen: die Naturflächen der Pineta di Cesate und des Parco delle Groane sowie mehrere Sakralbauten mit unterschiedlichen Kunst- und Architekturdetails. Zu den Sakralbauten gehören die Chiesa parrocchiale di San Francesco, die Chiesa Parrocchiale dei Santi Alessandro e Martino und das Santuario della Beata Vergine delle Grazie (detta del Latte).

Pineta di Cesate und Landschaft des Parco delle Groane

Die Pineta di Cesate umfasst 181 Hektar und ist gemäß der Habitat-Richtlinie der Europäischen Union als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SIC) anerkannt.

Die Landschaft des Parco delle Groane ist größtenteils von lehmigen Böden geprägt. Kiefern- und Birkenwälder gehen im Norden in hohe Eichen- und Hainbuchenwälder über. Zu den typischen Naturräumen gehören außerdem landwirtschaftliche Flächen, von Amphibien besiedelte Feuchtgebiete und Heidelandschaften. Bei der Naturbeobachtung in Cesate können Naturinteressierte Waldtypen, offene Heidelandschaften und Feuchtgebiete einzeln in den Blick nehmen.

Fuß- und Radwege im Parco delle Groane

Der Parco delle Groane verfügt über ein weitverzweigtes Netz aus Fuß- und Radwegen. Für die Tagesplanung bleibt damit die Wahl zwischen Gehen und Radfahren. Wer zu Fuß unterwegs ist, setzt einen anderen Bewegungsrhythmus als beim Radfahren. Bei der Planung einer Runde steht somit neben der Fortbewegungsart auch der gewünschte Landschaftsschwerpunkt zur Wahl. Das Wegnetz ist weitverzweigt und nicht auf einen einzelnen Verlauf beschränkt.

Kirchen, Altäre und ein Sanktuarium

Die Pfarrkirche Chiesa parrocchiale di San Francesco wurde von Ignazio Gardella entworfen und 1958 fertiggestellt. Sie beherbergt einen hölzernen Kreuzweg von Alessandro Nastasio. Kulturinteressierte können an San Francesco den Entwurf und den Kreuzweg als zwei konkrete Details desselben Sakralbaus betrachten.

Die Chiesa Parrocchiale dei Santi Alessandro e Martino stammt aus dem Jahr 1619 und wurde im 19. und 20. Jahrhundert erweitert. In ihr befindet sich ein Hochaltar aus mehrfarbigem Marmor mit einem Ziborium aus dem 18. Jahrhundert. Für Menschen mit Behinderungen ist die Kirche zugänglich; an ihrer linken Seite führt ein Weg zu einer Rampe für Personen mit eingeschränkter Mobilität.

Das Santuario della Beata Vergine delle Grazie (detta del Latte) wurde wahrscheinlich im 17. Jahrhundert errichtet und hat einen quadratischen Grundriss mit einer Kuppel. Der spätbarocke Altaraufsatz aus dem späten 18. Jahrhundert stellt die Allegorie der Madonna del Latte dar. Bei der Betrachtung des Sanktuariums können Form und Bildmotiv getrennt wahrgenommen werden: der quadratische Grundriss mit Kuppel einerseits, die Allegorie der Madonna del Latte andererseits. Die Kuppel ergänzt den quadratischen Grundriss als weiteres Bauelement.

Für weitere Ortsideen können Sie außerdem Cassina de’ Pecchi, Vaprio Dʼadda, Magenta, Vimodrone, Millepini, Nerviano, Lissone und Cusago erkunden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mailand.

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