Ferienwohnung in Capo di Ponte: Felskunst und Natur entdecken
Felskunst in Naquane: fünf Wege
Im Parco Nazionale delle Incisioni Rupestri di Naquane werden 104 Felsen mit Felsdarstellungen bewahrt. In Naquane gibt es fünf gut ausgeschilderte Wege unterschiedlicher Länge. Der kürzeste Weg dauert ungefähr eine Stunde. Die verschiedenen Weglängen geben der Tagesplanung einen konkreten Rahmen. Wer ungefähr eine Stunde für diesen Bereich vorsieht, kann den kürzesten Weg wählen; für längere Wege ist entsprechend mehr Zeit einzuplanen. So lässt sich die Route an den verfügbaren Zeitrahmen anpassen, während die Felsdarstellungen den gemeinsamen Schwerpunkt des Parks bilden.
Seradina-Bedolina: Pflanzen und Kartenbilder
Im Parco Archeologico Comunale di Seradina-Bedolina finden Pflanzenarten aus wärmeren Lebensräumen dank des Mikroklimas einen geeigneten Lebensraum. Zu bestimmten Jahreszeiten überraschen sie Besucher mit unerwarteten und eindrucksvollen Blüten. Für die Naturbeobachtung ist die Jahreszeit deshalb ein konkreter Planungsfaktor. Der blaue Weg ist Bedolina gewidmet. Auf dem darüberliegenden Plateau von Seradina sind die sogenannten „topografischen Karten“ dargestellt. Die Bezeichnungen führen dabei zu zwei klar unterscheidbaren Bereichen innerhalb dieses prähistorischen Umfelds.
Cemmo: zwei eingeritzte Felsblöcke
Im Parco Archeologico Nazionale dei Massi di Cemmo befinden sich zwei große Felsblöcke. Die Menschen des Valle Camonica ritzten sie in der Kupferzeit, im III. Jahrtausend v. Chr., ein. Für Menschen mit Behinderungen gibt es dort spezielle Lösungen, um den Zugang zu ermöglichen. Die Felsgravuren von Cemmo wurden 1909 erstmals von Gualtiero Laeng gemeldet. Damit verbindet sich an diesem Platz die konkrete Form der Felsblöcke mit einer klaren zeitlichen Einordnung und einem überlieferten Namen aus der Forschungsgeschichte.
Stelen und Menhire im MuPre
Im MuPre – Museo Nazionale della Preistoria werden verzierte Stelen und Menhire aus megalithischen Heiligtümern ausgestellt. Sie stammen aus der Kupferzeit des IV.–III. Jahrtausends v. Chr. Die Formen und die Datierung gehören damit zu den zentralen Angaben für die Beschäftigung mit den prähistorischen Kulturen des Valle Camonica.
San Salvatore: romanische Architektur
Das Monastero cluniacense di San Salvatore ist eine Kirche des 11. oder 12. Jahrhunderts. Ihr Stil ist burgundisch und französisch geprägt und gehört zur Romanik. Das Bauwerk gehörte zu einem cluniazensischen Kloster. Das Kloster liegt in der näheren Umgebung von Capo di Ponte. Die historische Einordnung reicht hier über die prähistorischen Felsdarstellungen hinaus und führt zu einer späteren kirchengeschichtlichen Epoche.
Cima Della Bacchetta in der Umgebung
Der Gipfel Cima Della Bacchetta liegt in der Umgebung von Capo di Ponte. Damit gehört neben den archäologischen und kirchengeschichtlichen Schauplätzen auch ein Berggipfel zu den geografischen Bezugspunkten der Umgebung.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Weitere Ziele, die Sie entdecken können, sind Idro, Malonno, Gratacasolo, Orzinuovi, Rovato, Palazzolo Sull'oglio, Bozze-Calchera-Villa und Vallio Terme.
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