Le Grazie – Kultur, Wege und maritime Themen
Unterkünfte in Le Grazie
Le Grazie verbindet römische Spuren, sakrale Kunst, Wege und maritime Themen. Die Ortsgeschichte reicht von der Römischen Villa von Varignano bis zum ehemaligen Olivetanerkloster; am Wasser kommen der Mortea-Weg, Segelkurse, Tauchtradition und der Porto delle Grazie hinzu.
File:Scavi Villa romana del Varignano Le Grazie Portovenere (SP).jpg
Foto: Donatella Chiapponi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Römische Villa an der geschützten Bucht
Die archäologische Stätte der Römischen Villa von Varignano bewahrt die Überreste der ältesten Ölmühle Liguriens. Sie liegt am Ende einer geschützten Bucht bei Le Grazie di Porto Venere. Zur Ortsgeschichte gehören damit sowohl die archäologische Stätte an der Bucht als auch die kirchlich-klösterlichen Gebäude von Le Grazie.
Kirche, Heiligtum und ehemaliges Kloster
Auch Nostra Signora delle Grazie ist mit mehreren Epochen verbunden. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde in späteren Epochen umgestaltet und bewahrt einen prächtigen Holzchor, der von Frà Paolo da Recco geschnitzt wurde. Die mit dem Heiligtum verbundene olivetanische Gründung geht auf das Jahr 1432 zurück. Ursprünglich war das Heiligtum eine von Mönchen gegründete kleine Kirche. Im angeschlossenen ehemaligen Kloster sind wertvolle Kunstwerke zu sehen. Im Refektorium des ehemaligen Olivetanerklosters befindet sich außerdem ein Fresko von Nicolò Corso, einem genuesischen Maler, der Ende des 15. Jahrhunderts tätig war.
Der Mortea-Weg nach Porto Venere
Der Mortea-Weg verläuft zwischen Le Grazie und Porto Venere. Er führt von den Treppen zum Friedhof von Le Grazie über die Via degli Scavi Romani in Richtung Porto Venere. Für die Planung dieses Weges sind damit sowohl der Ausgangspunkt bei den Friedhofstreppen als auch der Verlauf über die Via degli Scavi Romani relevant. Die Strecke verbindet den Ortsbezug Le Grazie mit der angegebenen Richtung Porto Venere.
Segelkurse und Tauchtradition
Für das Thema Segeln werden in Le Grazie von Vela Giovane Segelkurse angeboten. Hinzu kommt eine Tauchtradition: Die Taucher von Le Grazie waren und sind mit Können und Mut in den Meeren der Welt tätig. Segeln und Tauchen sprechen das Meer in Le Grazie auf zwei unterschiedliche Arten an: über Kurse vor Ort und über die Tätigkeit der Taucher in den Meeren der Welt. So stehen eine konkrete Aktivität in Le Grazie und die über den Ort hinausreichende Geschichte seiner Taucher nebeneinander.
Der Porto delle Grazie
Der Porto delle Grazie ergänzt die maritimen Themen um konkrete Einrichtungen für Boote. Zur Versorgung gehören Wasser und Strom; beim Anlegen gibt es Hilfe beim Festmachen. Abfallsammlung, Toiletten und Duschen ergänzen die Hafendienste. Außerdem verfügt der Porto delle Grazie über 10 Transitliegeplätze für Boote mit einer Länge von bis zu 15 Metern. Für Boote sind damit technische Versorgung, Unterstützung beim Festmachen, Entsorgung und sanitäre Anlagen sowie eine klar angegebene Liegeplatzkapazität verbunden.
Weitere Orte zur Reiseplanung
Wenn Sie neben Le Grazie weitere Ziele vergleichen möchten, finden Sie hier Montemarcello, Calice Al Cornoviglio, Madonna di Buonviaggio, Lerici, Casale, Portovenere, Tivegna und Isola.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Spezia.