Ferienwohnung in Campiglia: Wege, Terrassen und Weitblicke
Unterkünfte in Campiglia
Campiglia verbindet eine markante Lage am Hang mit Wegen, Terrassenlandschaften und weitreichenden Ausblicken. Der Weiler wurde direkt auf dem Fels mit gewundenen Straßen errichtet und ist damit schon in seiner baulichen Form eng mit dem Gelände verbunden.
File:ISS067-E-152539 - View of Cinque Terre coast, village Biassa, Monte Parodi forest, Riomaggiore, Schiara, Campiglia Tramonti - Porto Venere coast, La Spezia, Italy (cropped).jpg
Foto: Photo: Earth Science and Remote Sensing Unit , Lyndon B. Johnson Space Center
Wege mit unterschiedlichen Erlebnissen
Campiglia ist ein wichtiger Rastpunkt am AV5T. Auf dem Weg bietet der Felsvorsprung Pitone Ausblicke auf die Inseln Palmaria, Tino und Tinetto sowie auf die Küste der Cinque Terre. Auch der Weg 535 beginnt in Campiglia am Vico Codemin und führt zu einem ausgestatteten Aussichtspunkt mit einer Holzbank. In der Nähe des Weges 535 zweigt der Weg 504C ab und führt nach Schiara.
Weitere Wegbeziehungen ergänzen dieses Bild: Der Weg 536 erreicht eine Kreuzung mit dem Weg 535, der von Campiglia herkommt. Das Gebiet um Campiglia ist von vielen Wegen durchzogen, die La Spezia, Porto Venere und die Cinque Terre verbinden.
Terrassen, Safran und Blicke über die Küste
Die Landschaft um Campiglia umfasst von Trockenmauern getragene Terrassen für den Anbau von Weinreben und Olivenbäumen. Einige der gut erhaltenen Terrassen am Weg 535 dienen dem Safrananbau, der von der Associazione Campiglia wieder eingeführt wurde. Der Safrananbau setzt dabei einen eigenen Akzent innerhalb der mit Weinreben und Olivenbäumen beschriebenen Terrassennutzung.
Von Campiglia bieten sich Ausblicke auf den Golf von La Spezia und die Apuanischen Alpen. Die Blicke reichen außerdem zum Toskanischen Archipel, nach Korsika und zu den Seealpen.
Kulturgeschichtliche Spuren im Ort
Die Kirche Santa Caterina di Alessandria in Campiglia ist seit 1326 belegt. Auch die Mühle von Campiglia gehört am Weg 598-1 (AV5T 1) zu den ethnografischen Zeugnissen. Sie wurde zwischen 2003 und 2006 vom Nationalpark Cinque Terre gemeinsam mit der Associazione Campiglia restauriert. Die äußere Sandsteintreppe der Mühle wurde mit fehlenden Stufen und einem Stahlgeländer zur Sicherheit der Besucher wiederhergestellt.
Ein weiterer historischer Weg ist die antike Mulattiera Campiglia–Acquasanta, der CAI-Weg Nr. 11. Sie beginnt im Ortszentrum von Campiglia, wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und war die einzige Verbindung zwischen dem Ort und der Stadt. Die Strecke führt von 401 m auf 102 m Höhe. Ihre Länge beträgt 1.480 m; zusätzlich entfallen 1.250 m auf Asphalt. Die ungefähre Dauer liegt bei etwa 30 Minuten zuzüglich 15 Minuten. Für eine Begehung sind Höhenwechsel, Weglänge, Untergrund und Zeitbedarf gemeinsam zu berücksichtigen. Im Unterschied zu Weg 535 mit seinem Aussichtspunkt und Weg 504C mit dem Verlauf nach Schiara war die Mulattiera die einzige Verbindung zwischen Ort und Stadt. In der Gegend von Tramonti wurde außerdem ein wahrscheinlicher Menhir erkannt. Der Ortsname Campiglia wird erstmals in einem Dokument Ottos II. aus dem Jahr 991 für die Gegend von Tramonti erwähnt. Die erste Erwähnung des Ortsnamens im Jahr 991 liegt zeitlich vor dem Bau der Mulattiera Ende des 19. Jahrhunderts.
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