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Pairola entdecken: Kirchengeschichte und alte Wege

Unterkünfte in Pairola

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pairola liegt im Valle Steria, das für seine reiche und hochwertige Olivenölproduktion bekannt ist. Der Ort vereint markante Zeugnisse seiner Geschichte mit einer Wanderroute zur Kirche San Matteo: Ein barocker Glockenturm, ein Felsensarkophag, ein in den Fels gehauenes Grab und alte Wege geben der Reiseplanung konkrete Themen. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Pairola suchen, können Sie Ihren Aufenthalt deshalb an regionaler Esskultur, sakraler Architektur oder historischen Wegverbindungen ausrichten.

Foto: Rainer Lenk

Olivenanbau und Ortsgeschichte

Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte Pairola durch den Wohlstand aus Korallenfischerei und Olivenanbau eine bedeutende Entwicklung. Der Olivenanbau gehört damit sowohl zur Geschichte Pairolas als auch zum charakteristischen regionalen Bezug des Valle Steria.

Madonna della Neve und kirchliche Spuren

Die Kirche Madonna della Neve wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Ihr barocker Glockenturm stammt von Filippo Marvaldi und trägt die Jahreszahl 1754. Im Gewölbe befindet sich ein Fresko aus dem 18. Jahrhundert, das Francesco Carrega zugeschrieben wird. Typische Archivolten und ein weiterhin mittelalterlich geprägter Grundriss kennzeichnen das Bauwerk. Diese Details machen die Kirche zu einem lohnenden Schwerpunkt für alle, die bei der Wahl ihrer Unterkunft auch auf Geschichte und Architektur achten.

Zur kirchlichen Entwicklung des Ortes gehört außerdem, dass Pairola 1714 eine eigenständige Pfarrei wurde. In Pairola befindet sich zudem ein in den Fels gehauenes Grab aus dem 4. oder 5. Jahrhundert n. Chr. Im Ortsteil Ciosi liegt ein Felsensarkophag. Beide Zeugnisse erweitern den Blick über die später entstandene Kirchenarchitektur hinaus auf die ältere Geschichte des Ortes.

Erinnerungsorte aus dem Zweiten Weltkrieg

In Pairola gibt es aus Tuffstein errichtete Luftschutzbunker. Einwohner legten sie zum Schutz vor Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg an. Der am besten erhaltene Luftschutzbunker von Pairola befindet sich auf Privatgrund. Damit gehören die Anlagen zu den konkreten Erinnerungsorten, die bei einer Beschäftigung mit der Ortsgeschichte berücksichtigt werden können.

Wanderweg nach San Matteo

Eine Wanderroute führt durch Pairola und weiter zur Kirche San Matteo. Die Route verläuft über eine alte Brücke römischen Ursprungs, deren erhaltene Bausubstanz aus dem Mittelalter stammt. Außerdem führt der Weg über einen ländlichen Pfad, der einem alten Maultierweg ähnelt. Für Ihre Reiseplanung lassen sich dabei unterschiedliche Interessen verbinden: Sie können historische Bauwerke, Wege und Landschaft in einem gemeinsamen Ausflugsthema betrachten.

Die Maultierstrecke zwischen Pairola, der Kirche San Matteo und dem Valle Steria war Teil einer wichtigen historischen Durchquerungsroute durch den Golf von Diano. Die Landkirche San Matteo gehört zu den charakteristischsten religiösen Bauwerken im Val Steria. Wer eine Ferienwohnung in Pairola auswählt, findet in diesen Weg- und Kirchenbezügen daher einen klaren kulturellen Schwerpunkt, ohne dass der Aufenthalt auf ein einziges Erlebnis festgelegt ist.

Orientierung für Ihren Aufenthalt

Das Fremdenverkehrsamt der Gemeinde San Bartolomeo al Mare informiert über lokale und regionale Sehenswürdigkeiten, Mobilität, kulinarische Routen sowie kulturelle und Freizeitangebote. Diese Themen passen zu den unterschiedlichen Seiten Pairolas: Olivenöl und Wirtschaftsgeschichte, kirchliche Kunst, Erinnerungsorte und die Route nach San Matteo. So können Sie bei der Wahl einer Unterkunft besser abwägen, welche Schwerpunkte Ihren Aufenthalt bestimmen sollen.

Weitere Orte für Ihre Planung

Für zusätzliche Anregungen können Sie auch Conio, Bussana, Calvo, Diano Arentino, Camporosso, Montalto Ligure, Apricale und Bellissimi ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.

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