Ferienwohnung in Chiusanico zwischen Dorfgeschichte und Berglandschaft
Unterkünfte in Chiusanico
Zwischen Dorfgeschichte und Berglandschaft
Chiusanico ist von typischen, mit Oliven bepflanzten Terrassen umgeben. Rund um den mittelalterlichen Ortskern bewahrt der Ort monumentale Gebäude und Portale. Castello (U Caštéllu) ist der älteste der drei historischen Ortsteile. Die Borgata Castello liegt auf einem aussichtsreichen Hügelkamm entlang des Monte Scorticabecco. Die Terrassen gehören dabei zum unmittelbaren Landschaftsbild, während monumentale Gebäude und Portale den Ortskern prägen.
Kirchen und Zeugnisse der Vergangenheit
Die Chiesa di San Lorenzo wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil errichtet. Ihr Portikus bewahrt ein Flachrelief mit einem Adler, einem mittelalterlichen Emblem der mächtigen Familie Doria. Die Chiesa Parrocchiale di Santo Stefano wurde 1827 nach einem Entwurf des Architekten Gaetano Cantoni in neoklassizistischen Formen umgebaut. In ihrem Inneren befindet sich ein dem Malergeschlecht Dè Rossi zugeschriebenes Polyptychon des heiligen Stephanus. Eine Grabplatte aus dem Jahr 1588 bezeichnet dort die Grabstätte der Familie Colombo. Ebenfalls zu den prägenden Sakralbauten gehört das Santuario della Madonna della Neve, ein Marienheiligtum in Chiusanico, das aus der Zeit von 1660 bis 1680 stammt. Für Kulturinteressierte verbinden sich hier Bauformen, Bildkunst und Familiengeschichte mit konkreten Ortsnamen und Jahreszahlen.
Wege, Gipfel und besondere Naturplätze
Der Pizzo d’Evigno ist eine grasbewachsene, pyramidenförmige Erhebung mit einem Gipfel auf 989 Metern Höhe. Von Torria führt ein in gutem Zustand befindlicher Weg in etwa zwei Stunden und mit rund 500 Höhenmetern zum Gipfel. Diese ungefähren Angaben geben der Tour einen klaren zeitlichen und körperlichen Rahmen, ohne den Berg auf eine einzelne Route zu beschränken. Von Gazzelli verläuft ein markierter Weg über die Überreste der alten Kapelle San Bernardo ebenfalls zum Pizzo d’Evigno. Wer den Aufstieg plant, kann zwischen dem etwa zwei Stunden langen Weg mit rund 500 Höhenmetern ab Torria und der markierten Variante ab Gazzelli wählen.
Der Passo di San Giacomo liegt auf der Wasserscheide zwischen den Gemeinden Chiusanico und Cesio. Der Pass eignet sich zum Campen und wird häufig von Amateurastronomen zur Beobachtung des Sternenhimmels gewählt. Am Rio Lavandero liegt ein tiefes Becken mit dem Namen Ribelea; dort ist im Sommer Baden möglich. Für die Nacht ist der Pass mit Camping und Sternenhimmel verbunden; das Baden gehört dagegen zum Sommer am Ribelea.
Regionale Küche und lokale Traditionen
Die traditionelle und seit Jahrhunderten bis heute deutlich vorherrschende Rebsorte in Chiusanico ist die sogenannte „Ormeasco“. Die Taggiasca gilt als die wertvollste Olivensorte in Chiusanico und knüpft an die von Oliventerrassen geprägte Umgebung an. Zur Bergküche gehören Ravioli und eine Torte mit Wildkräutern. Zu den traditionellen Milchprodukten zählen ein ausgezeichneter Kuhmilchkäse, die Toma, und Pecorino. „Cena a mille stelle“ wird in Chiusanico als Sagra unter dem Sternenhimmel von San Lorenzo bezeichnet.
Weitere Orte zur Orientierung
Riva Faraldi, Diano San Pietro, Diano Arentino, Serreta, San Biagio Della Cima, Termini, Calvo, Ville San Pietro
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