Palidoro: Dünenlandschaft und Geschichte
Unterkünfte in Palidoro
Palidoro verbindet eine ausgeprägte Küstenlandschaft mit einem ungewöhnlich dichten historischen Ortsbild. Die Dune di Palidoro erstrecken sich auf einer Länge von etwa drei Kilometern entlang der Küste und beherbergen die am besten erhaltene Dünenlandschaft an der gesamten Küste von Fiumicino. Wer eine Ferienwohnung in Palidoro sucht, findet damit einen Ort, dessen wichtigste Eindrücke zwischen Dünen, Turm, Borgo und Kirche liegen. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Schwerpunkt klar setzen: Naturinteressen verbinden sich mit den Dünen, während die Bau- und Erinnerungsgeschichte im Borgo und an der Torre di Palidoro sichtbar wird.
File:Palidoro, Fiumicino, Italy Flug -Rom-Düsseldorf-Hamburg 2013 by-RaBoe 039.jpg
Foto: © Ra Boe / Wikipedia via Source, CC BY-SA 3.0 de
Dünenlandschaft und Torre di Palidoro
Die Torre di Palidoro stammt aus der Zeit der Sarazeneninvasionen und diente dazu, sich nähernde feindliche Schiffe zu sichten. Sie ist ein vierstöckiger Turm aus dem 16. Jahrhundert, der auf den Ruinen einer großen römischen Villa errichtet wurde. Besonders anschaulich ist die räumliche Beziehung zur Landschaft: Die Torre di Palidoro erhebt sich unmittelbar hinter dem Strand der Dune di Palidoro. So stehen Küste und Wehrarchitektur hier in unmittelbarer räumlicher Beziehung. Die Torre befindet sich in Privatbesitz und kann nur von der Straße aus besichtigt werden.
Der Borgo di Palidoro
Der Borgo di Palidoro geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Er bewahrt seine ursprüngliche Struktur mit einem zylindrischen Turm und Befestigungsanlagen, die an den Ecken eines der Gebäude sichtbar sind. Damit begegnen Ihnen dort mehrere konkrete bauliche Merkmale derselben historischen Anlage: ein Turm, sichtbare Befestigungen und die überlieferte Struktur des Borgo. Der Ort ergänzt die Küstenlandschaft um ein klar erkennbares architektonisches Thema.
Kirche und sakrale Kunst
Im Zentrum des Platzes des Borgo di Palidoro steht die Chiesa dei Santi Apostoli Filippo e Giacomo. Die Kirche bestand bereits im Jahr 1690 und wurde während des Pontifikats von Pius VI. (1775–1799) erweitert und fertiggestellt. Über ihrem Marmoraltar befindet sich ein Gemälde, das Antonio Cavallucci da Sermoneta im Jahr 1788 schuf. Es stellt den Heiligen Geist beim Herabkommen auf die Heiligen Filippo und Giacomo dar. Baugeschichte, kirchlicher Raum und ein konkret datiertes Kunstwerk verbinden sich hier an einem einzigen Platz.
Erinnerung an Salvo D’Acquisto
Neben der Torre di Palidoro wurde im Jahr 1960 eine Marmorstele zum Gedenken an den Carabinieri-Vizebrigadier Salvo D’Acquisto errichtet. Salvo D’Acquisto übernahm die alleinige Verantwortung für den mutmaßlichen Anschlag und bat um die sofortige Freilassung der Verhafteten; die 22 Gefangenen wurden anschließend freigelassen. Die Stele fügt der historischen Ortslandschaft eine konkrete Erinnerung an dieses Geschehen hinzu.
Weitere Ziele zur Orientierung
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