Fiano Romano: Tibertal, Castello Orsini und Lucus Feroniae
Unterkünfte in Fiano Romano
Fiano Romano liegt im Tibertal und verbindet eine markante Flusslandschaft mit römischer Vergangenheit, historischer Baukunst und Kunst. Diese Verbindung zeigt sich an der Tiberbiegung bei Santa Maria ad Pontem, am Castello Orsini und an den archäologischen Spuren bei Lucus Feroniae.
Zwischen Hügelland und Tiber
Das Gemeindegebiet umfasst Hügelland sowie eine weite, fruchtbare Ebene am rechten Ufer des Tibers und erstreckt sich über 41,41 Quadratkilometer. An der Tiberbiegung bei Santa Maria ad Pontem richtet sich der Blick auf den Fluss, der sich in Richtung Fiano erstreckt. Die entweihte Kirche hat im Laufe der Zeit Konzerte, Veranstaltungen und Ereignisse von gemeinschaftlichem Interesse beherbergt.
Castello Orsini und die römische Vergangenheit
Das Castello Orsini steht auf einem Felssporn und vereint Ringmauer, Bergfried und Palast. Der kreisrunde Mastio des Castello Orsini ist 30 Meter hoch; seine Mauern sind etwa 2,70 Meter dick. In der Sala dello Zodiaco besitzt das Castello Fresken mit den zwölf Sternbildern sowie Wappen mit dem Orsini verwandter Familien. Die Wappen ergänzen die Sternbilder um einen familiären Bezug. Der Felssporn des Castello Orsini bildet dabei einen räumlichen Gegensatz zu den freigelegten Räumen am Tiberufer in Fiano Romano. Die Anlage verbindet dabei Befestigung, Palast und die Ausstattung der Sala dello Zodiaco.
Die Villa dei Volusii beim Lucus Feroniae wurde etwa um die Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. von der Senatorenfamilie der Volusii Saturnini errichtet. Bei Ausgrabungen am Tiberufer in Fiano Romano wurden Räume aus der römischen Kaiserzeit freigelegt, die zu einer Flusshafenanlage gehörten. Die römischen Spuren reichen dabei von der Villa der Volusii Saturnini bis zu den freigelegten Räumen der Flusshafenanlage am Tiber. In der Umgebung von Fiano Romano befindet sich das Museo Archeologico Lucus Feroniae.
Kunst und Besuchsplanung
Das Wandbild „Murale sulla occupazione delle terre e lotta per lo sviluppo“ unmittelbar außerhalb des historischen Zentrums von Fiano Romano wurde 1972 von Ettore de Conciliis und Rocco Falciano geschaffen. Es würdigt den Kampf landwirtschaftlicher und industrieller Arbeiter für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Mit dem Entstehungsjahr 1972 steht das Werk zeitlich neben den deutlich älteren römischen Spuren bei Lucus Feroniae und am Tiberufer.
Der Zugang zur Villa dei Volusii über das archäologische Areal von Lucus Feroniae ist für den ersten und dritten Sonntag jedes Monats vorgesehen. Für die Monatsplanung ist der Besuch daher auf den ersten oder dritten Sonntag zu legen.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
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