Ferienwohnung in Drapia: Geschichte, Feste und Landschaft
Unterkünfte in Drapia
Drapia verbindet griechisch-byzantinische Geschichte, eindrucksvolle Kulturspuren, Feste und Landschaftserlebnisse.
Ferienwohnung in Drapia: Geschichte und Landschaft entdecken
Drapia ist ein antiker Ort griechisch-byzantinischen Ursprungs aus dem 8. bis 10. Jahrhundert. Einen wichtigen historischen Bezug bildet das Castello Galluppi: Es war die Sommerresidenz des Philosophen Pasquale Galluppi. Eine Gedenktafel am Castello Galluppi erinnert außerdem an den Besuch des späteren Papstes Johannes XXIII. am 4. November 1923. Beide Hinweise machen das Castello zu einem konkreten Zugang zur Ortsgeschichte, ohne dass die Vergangenheit nur abstrakt bleibt.
Auch der Blick vom Aussichtspunkt gehört zum Charakter von Drapia. Von dort sehen Sie den Regionalen Meerespark „Costa degli Dei“. So stehen bei einem Aufenthalt nicht nur einzelne Bauwerke im Mittelpunkt, sondern auch der Übergang von der Ortschaft zur Meereslandschaft. Für Ihre Planung bietet sich dadurch eine Auswahl zwischen geschichtlicher Beschäftigung, Aussicht und regionalen Entdeckungen an.
Feste, Wein und lebendige Traditionen
Die Sagra del Vino in Drapia setzt einen klaren Termin: Sie findet am 10. August statt, und bei diesem Fest kann Wein aus Drapia verkostet werden. Zur Sagra da Sujaca gehört der Tanz der Riesen Mata e Grifone. Diese beiden Feste stehen für unterschiedliche kulturelle Anknüpfungspunkte und geben der Reiseplanung einen besonderen Rhythmus.
Carìa zwischen Weg, Kirchen und Kunst
Der Cammino di Ulisse beginnt und endet am Castello Galluppi und führt von Carìa hinunter zur Fiumara Ruffa. Die Chiesa della Trasfigurazione in Carìa stammt aus dem Jahr 1660 und besitzt einen intarsierten Marmortabernakel aus dem früheren Kloster San Sergio e Bacco. Das Santuario della Madonna del Carmelo in Carìa stammt aus dem Jahr 1906 und ist ein Mittelpunkt der Volksfrömmigkeit.
Zur Kunstgeschichte vor Ort gehört außerdem die Kapelle Madonna del Carmine. Eine 1953 bei Ignazio Sambiase aus Pizzo in Auftrag gegebene Leinwand schmückt ihre Decke. Die Kapelle Madonna del Carmine wurde 1897 errichtet. Jahreszahlen, sakrale Räume und das Werk eines Künstlers aus Pizzo geben diesem Themenbereich mehrere konkrete Anhaltspunkte für einen kulturell geprägten Aufenthalt.
Ruinen und frühe Klostergeschichte
Die Torre Galli ist die Ruine des früheren Wohnsitzes der Familie Galli. Oberhalb von Gasponi stehen die Überreste der Kirche Madonna del Cardillo auf einem Hügel; erste Nachrichten über die Kirche stammen aus dem Jahr 1451. Unterhalb des heutigen Ortsgebiets von Carìa befinden sich am Ort „Santu Sidaru“ die Überreste des antiken Klosters Sant’Isidoro. Das Kloster Sant’Isidoro entstand im 8. Jahrhundert durch basilianische Asketen.
Ein weiterer historischer Ort ist die Grotta di San Leo. Sie ist schwer zugänglich und liegt an einem steilen Hang der Fiumara Ruffa. Die ersten vier Fresken in der Grotte stammen wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert; ein weiteres Fresko wird dem 11. Jahrhundert zugeschrieben. Die schwierige Zugänglichkeit unterscheidet dieses Ziel von den übrigen Kulturspuren und ist für Ihre persönliche Ausflugsplanung ein wichtiger Punkt.
Die Chiesa di San Cosma e Damiano in Brattirò gehört zu den mit Drapia verbundenen Sehenswürdigkeiten. Zusammen mit dem Castello Galluppi, den Kirchen in Carìa, den Ruinen bei Gasponi und dem Klosterbereich von Santu Sidaru ergibt sich ein vielseitiges Bild aus Ortsgeschichte, Sakralarchitektur, Kunst und regionalen Überlieferungen.
Weitere Orte zum Entdecken
Weitere Orte zum Entdecken: Cessaniti, Torre Marino, Francavilla Angitola, Serra San Bruno, Pizzo, San Calogero, Paravati, Capistrano
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