Ferienwohnung in Villapiana: Küste, Natur und Geschichte
Unterkünfte in Villapiana
Villapiana verbindet Küstenlandschaft, Naturbeobachtungen und Zeugnisse der Ortsgeschichte. Im Gemeindegebiet gehören ein von maritimem Pinienwald gesäumter Kieselstrand, natürliche Wege und mehrere Kirchen zu den unterschiedlichen Facetten des Ortes. Die Chiesa di Santa Maria del Piano, der Palazzo dell'Americano und das Convento Sant'Antonio stehen dabei für unterschiedliche Epochen der Ortsgeschichte.
Kirchen und der Palazzo dell'Americano
Die Chiesa di Santa Maria del Piano wurde im Mittelalter, im 13. oder 14. Jahrhundert, errichtet. Ihr überwiegend gotischer Stil wurde später vielfach barock umgestaltet. Im Inneren besitzt die Kirche drei Schiffe mit barocken Dekorationen, ein steinernes Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert sowie zwei Holzgemälde aus dem 16. Jahrhundert, die Francesco Curia aus Neapel zugeschrieben werden.
Auch der Palazzo dell'Americano ergänzt das architektonische Bild Villapianas. Er wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts erbaut und 1909 fertiggestellt. Neoklassizistische Stilmerkmale prägen den Bau; sein Innenraum ist mit sakralen und profanen Motiven gestaltet. An der Piazza Dante wird der Blick vom Turm der feudalen Burg und den Resten ihrer Mauern bestimmt.
Weitere religiöse Bauwerke setzen eigene Akzente: Die Chiesa Stella Maris in Villapiana Scalo enthält ein Mosaik des Künstlers Biagio Capparelli. Die Chiesa della Sacra Famiglia weist einen kreisförmigen Grundriss auf, der von acht tragenden Säulen getragen wird; im Inneren befindet sich ein künstlerisches Kruzifix. Das Convento Sant'Antonio wurde vermutlich zwischen 1581 und 1591 errichtet, während seine Gründungsurkunde aus dem Jahr 1505 stammt.
Pinienwald, Bachmündung und Küstenraum
Für Spaziergänge bietet das Gemeindegebiet von Villapiana den Weg Pineta foce Satanasso. Er führt über natürliche Pfade durch den Pinienwald bis zur Mündung des Wildbachs Satanasso und endet dort, wo Süß- und Salzwasser zusammentreffen. Der maritime Pinienwald ist außerdem Lebensraum des südlichen schwarzen Eichhörnchens (Sciurus meridionalis), einer in Süditalien endemischen Art.
Im Gemeindegebiet liegt nahe dem Wildbach Saraceno der Kieselstrand der Località 112. Der Strand wird von einem maritimen Pinienwald gesäumt. In sandigen Dünen gibt es zudem eine geschützte Zone, in der die Strandlilie (Pancratium maritimum) im Sommer blüht. Ihr Vorkommen weist auf eine gesunde, wenig vom Menschen veränderte Küstenumwelt hin.
Historische Feste und weitere Entdeckungen
Die Fiera di San Francesco in Villapiana umfasste im historischen Ortszentrum traditionelle Spiele, eine historische Nachstellung des Ortes und eine Fotoausstellung. Außerdem gehörten eine Messe und am Nachmittag eine Prozession dazu. Die Verbindung von historischer Darstellung und religiösen Elementen prägt den Charakter des Fests im historischen Ortszentrum von Villapiana. Für Ihre weitere Reiseplanung können auch benachbarte Ziele interessant sein: Mandatoriccio, San Nicola Arcella, Cetraro, Cerchiara Di Calabria, Mirto, Montegiordano, Cassano Allo Ionio und Grisolia.
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