Ferienwohnung in Spezzano Albanese: Geschichte, Glauben und Thermalpark
Unterkünfte in Spezzano Albanese
Spezzano Albanese verbindet sakrale Tradition, archäologische Schauplätze und Thermalgeschichte mit einer Landschaft, die von Anhöhen und Ebenen geprägt ist. Der Cammino Basiliano führt durch Spezzano Albanese und bringt damit eine Weg- und Pilgerperspektive in die Ortsgeschichte. Die Themen reichen von Ortsgeschichte und religiösen Festen bis zur Archäologie und der Thermalgeschichte der Terme di Spezzano.
File:Santuario Madonna delle Grazie (Spezzano Albanese)01.jpg
Foto: Asia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Archäologie und Thermalgeschichte in Spezzano Albanese
Im historischen Zentrum von Spezzano Albanese befindet sich das Museo di Torre Mordillo im Palazzo Luci. Es verfügt über fünf Räume, die jeweils einer historischen Epoche gewidmet sind, und ist vollständig mit Lehrvideos und erläuternden Schautafeln ausgestattet. Die fünf Epochenräume verbinden zeitliche Ordnung mit anschaulichen Erläuterungen und geben der Geschichte von Torre Mordillo eine klare Struktur.
Auf dem Plateau von Torre del Mordillo entstand während der hellenistischen Zeit, im 4. bis 3. Jahrhundert v. Chr., eine Befestigung entlang des gesamten Hügelrandes mit einer ungewöhnlich gestalteten Umfassungsmauer. Der archäologische Park Torre Mordillo liegt auf einer Anhöhe mit Blick auf die Ebene von Sibari. Systematische Forschungen legten 1888 in Torre Mordillo eine umfangreiche Nekropole frei, die in die Zeit vor der griechischen Kolonisation datiert wird.
Der Hügel, den das Castello di Scribla einnimmt, überragt die darunterliegende Ebene und liegt 79 Meter über dem Meeresspiegel. Nach Goffredo Malaterra soll Roberto il Guiscardo das Castello di Scribla im Jahr 1048 als Vorposten für die Eroberung der Region errichtet haben. Die zugeschriebene Entstehung ergänzt die archäologische Geschichte um eine mittelalterliche Perspektive, ohne den überlieferten Charakter dieser Aussage zu verändern.
Sakrale Traditionen und besondere Jahreszeiten
Das Santuario della Madonna delle Grazie wurde im 16. Jahrhundert gegründet. Im Heiligtum werden zwei Madonnenstatuen aufbewahrt: eine fest installierte Statue und eine Prozessionsstatue. Zu den Festlichkeiten gehört eine Prozession, die vom Heiligtum durch den Ort führt. Die Chiesa dei Santi Pietro e Paolo wurde am 18. Februar 1607 zur Pfarrei erhoben. Die Karwoche trägt vor Ort die Bezeichnung Java e Madhe; am Gründonnerstag werden die Messe in Coena Domini und die Fußwaschung gefeiert.
Die Terme di Spezzano setzen einen weiteren Schwerpunkt. Sie wurden 1923 als Thermalstation gegründet und liegen in einem mehr als zehn Hektar großen Park mit mediterranen Kiefern und Eukalyptusbäumen. Das Wasser tritt aus fünf Quellen zutage; hauptsächlich genutzt werden die Fonte Thurio und die Fonte Acqua delle Grazie. Damit gehört neben Geschichte und Glauben auch die Entwicklung des Thermalwesens zum charakteristischen Themenangebot von Spezzano Albanese.
Die Gemeinde bezeichnet die Fiera di Ottobre 2025 als Tradition ihrer Geschichte mit lokalen Produkten und Gastronomie. Archäologie, religiöse Traditionen, Thermalgeschichte sowie lokale Produkte und Gastronomie bei der Fiera di Ottobre 2025 setzen unterschiedliche Akzente.
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