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Moggio Udinese: Val Alba, Bergwege und Kultur

Unterkünfte in Moggio Udinese

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moggio Udinese verbindet geschützte Berglandschaft, historische Wege und besondere Zeugnisse der regionalen Kultur. Das Regionale Naturschutzgebiet Val Alba wurde 2006 eingerichtet und umfasst innerhalb der Gemeinde fast 3.000 Hektar. Es liegt in einer ökologischen Übergangszone zwischen Alpen und Voralpen sowie zwischen Karnischen und Julischen Alpen. Wer eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus für einen abwechslungsreichen Aufenthalt sucht, findet hier unterschiedliche Ausgangspunkte für Naturerlebnisse, Wanderungen, Kultur und regionale Spezialitäten.

Val Alba und Wege durch die Berglandschaft

Zum Charakter von Moggio Udinese gehört die Vielfalt des Val Alba. Dort liegt auch Çuc dal Bôr, ein Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung im Natura-2000-Schutznetz. Ein einfacher Spaziergang führt zum Rifugio Vuâlt und in die gleichnamige bewaldete Senke. Abstecher führen zum Bivacco Bianchi, zu den Quellen des Torrente Alba und zu Überresten militärischer Anlagen. Damit lässt sich ein Tag in der Natur unterschiedlich gestalten, ohne jede Route auf denselben Wandertyp zu reduzieren.

Eine eindrucksvolle Verbindung von Landschaft und Siedlungsgeschichte bietet Stavoli di Moggio. Der Weiler ist nur zu Fuß erreichbar; die Wanderung beginnt in Campiolo und folgt dem CAI-Weg 417 entlang des Torrente Glagnò. Die kleine Gruppe unbewohnter Steinhäuser erzählt vom früheren Leben mit Almwirtschaft, Abgeschiedenheit und der Anpassung an die Bergwelt. Wer eine längere Tour plant, kann die Wanderung über Moggessa di Là und Moggessa di Qua zu einer Rundtour erweitern. Die vollständige Runde ist knapp 11 Kilometer lang und weist etwa 650 Höhenmeter im Aufstieg auf.

Wanderungen mit unterschiedlichen Anforderungen

Auch der Anello del Monticello bietet einen klaren Wechsel der Landschaft. Die Rundwanderung beginnt in der Località Travasans in Moggio Alto, führt zunächst über eine teilweise betonierte Straße und anschließend über einen Waldweg. Am Monte Monticello auf 1.362 Metern öffnet sich ein Panorama von 360 Grad. Für eine anspruchsvollere Planung kommt die Wanderung zum Monte Chiavals infrage: Sie ist als EE-Tour für erfahrene Wanderer eingestuft, etwa 13 Kilometer lang und weist ungefähr 1.100 Höhenmeter im Aufstieg auf. Der Zugang erfolgt von Moggio Udinese über die SS13, die SP112 und die Straße durch das Val Aupa bis zu einem kleinen Parkplatz nahe der Zugangsbeschränkung zum Naturschutzgebiet Val Alba.

Der Monte Flop eröffnet eine weitere Möglichkeit. Die mittelschwere Rundwanderung über das Rifugio Grauzaria ist 13,8 Kilometer lang und mit einer angegebenen Dauer von 6 Stunden und 55 Minuten versehen. Der Weg führt durch Kiefernwald und über höher gelegene Wiesen mit Enzianen und Orchideen; im Gipfelbereich gibt es eine artenreiche Flora und Fauna. Der Ausgangspunkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar: Die Linie Moggio–Bevorchians fährt bis zur Haltestelle Gialloz, anschließend geht es zum Parkplatz Nanghez, wo der Weg 437 zum Rifugio beginnt.

Abtei, Turm und regionale Besonderheiten

Für einen ruhigeren Kulturteil der Reise liegt die Abtei San Gallo auf dem Colle di Santo Spirito in Moggio di Sopra innerhalb der Gemeinde. Die Benediktinerabtei wurde 1085 von Federico di Moravia, dem Patriarchen von Aquileia, gegründet und 1119 von Patriarch Ulrico di Eppenstein geweiht. In der Abteikirche befindet sich eine Nacchini-Orgel aus dem 18. Jahrhundert, die als größte Orgel in Friaul gilt. Der quadratische Torre delle Prigioni ist der älteste erhaltene Teil des ursprünglichen befestigten Komplexes von Moggio Udinese.

Wer Geschichte lieber mit Bewegung verbindet, kann die Route Grauzaria–Monticello–Moggessa–Moggio einplanen, die an einigen alten Weilern von Moggio Udinese vorbeiführt. Für Radfahrer startet in Moggio Udinese außerdem die Route Alpe Adria FVG1. Sie nutzt die alte Eisenbahntrasse und führt durch Tunnel sowie über Viadukte und Brücken. Bei der Wahl einer Unterkunft lohnt es sich daher, den gewünschten Tagesrhythmus zu berücksichtigen: Moggio Udinese passt als Bezugspunkt für Touren und Kultur, während einzelne Wanderungen eigene Ausgangspunkte in Campiolo, Moggio Alto, im Val Alba oder am Parkplatz Nanghez haben.

Von Almprodukten bis zu weiteren Ortsideen

Auch die regionale Küche gehört zur Entdeckung des Gemeindegebiets. Brovadâr ist ein traditionelles Verarbeitungsprodukt von Moggio Udinese, insbesondere aus dem Val Aupa, und wird aus einer kleinwüchsigen, spät ausgesäten Rübensorte der Art Brassica rapa hergestellt. Auf der Malga Rio Secco können in einem Agriturismo unter anderem auf der Alm hergestellte Käse und Wurstwaren verkostet werden. Von dort führen Wege zur Casera Cason di Lanza sowie zu den Almen Caserutte, Valbertat Bassa, Meledis Bassa und Ramaz.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udine.

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