Ferienwohnung in Tarent: Küste und Kulturerbe
Tarent liegt zwischen dem Mar Grande und dem Mar Piccolo und verbindet damit zwei klar benannte Meeresräume. An der Westküste gehören breite Strände zum Landschaftsbild, während die Ostküste hohe Dünen, mediterrane Macchia, niedrige Felsen und zahlreiche Buchten vereint. Im Mar Piccolo wird seit Jahrhunderten in großem Maßstab Muschelzucht betrieben. Küstenlandschaft, maritime Tradition und die Geschichte der Stadt liegen hier eng beieinander.
Kultur und Geschichte
Die Ausstellung des MArTA zeichnet die Geschichte Tarantos und seines Gebiets von der Vorgeschichte bis zum frühen Mittelalter nach. Ein markanter Bestandteil des historischen Erbes ist das Castello Aragonese. Es nimmt die äußerste Südspitze der Insel ein, auf der sich die Altstadt von Taranto befindet, und besitzt einen quadratischen Grundriss mit einem großen Innenhof. Eingeweiht wurde die Anlage 1492; erhalten sind die vier benannten Türme San Cristoforo, San Lorenzo, dell’Annunziata und della Bandiera. Das Castello Aragonese kann nur im Rahmen kostenloser Führungen besichtigt werden, die im Voraus reserviert werden müssen.
Die Basilica Cattedrale di San Cataldo ist die älteste Kathedrale in Apulien. Ihr Mittelschiff enthält griechische und römische Säulen und Kapitelle, Spuren eines mittelalterlichen Bodenmosaiks sowie eine prächtige hölzerne Kassettendecke mit Goldverzierung. Ebenfalls im historischen Zentrum von Taranto befindet sich das Museo Etnografico Alfredo Majorano, und zwar im Palazzo Pantaleo aus dem 18. Jahrhundert.
Das MuDi, das Museo Diocesano di Taranto, liegt in der Altstadt von Taranto hinter der Basilica Cattedrale di San Cataldo. Seine Dauerausstellung ist in sieben thematische Bereiche auf drei Ebenen gegliedert und zeigt mehr als 350 Werke. Zu sehen sind Silber- und Goldobjekte, die größtenteils aus dem sogenannten Tesoro di San Cataldo stammen. Damit stehen in der Altstadt unterschiedliche Formen kirchlicher, städtischer und regionaler Überlieferung nebeneinander.
Auch das Ipogeo Funerario gehört zu den besonderen historischen Zeugnissen Tarantos. Es wird im Allgemeinen im Rahmen von Führungen besichtigt, die nach Anmeldung organisiert werden. Das Ipogeo besteht aus zwei Räumen, die Bereiche wiederverwenden, die in griechischer Zeit aus dem Fels herausgearbeitet wurden. In den Wänden des zweiten Raums befinden sich Öffnungen, die wahrscheinlich einer frühchristlichen oder byzantinischen Bestattung dienten.
Die Colonne del Tempio Dorico sind erhaltene Reste eines Tempels der Magna Graecia aus dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. Sie befinden sich im Freien, sind kostenlos zugänglich und haben keine festgelegten Besuchszeiten. Das Kloster San Domenico stammt in seiner heutigen Gestalt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Sein Kreuzgang bewahrt die Fundamente eines griechischen Tempels, der im 6. Jahrhundert v. auf der Akropolis der griechischen Kolonie Taranto errichtet wurde.
Stadt und Wasser
Mehrere Bauwerke machen die Beziehung Tarantos zum Wasser sichtbar. Die Ponte di Pietra, auch Ponte Sant’Egidio Maria da Taranto oder Ponte di Porta Napoli genannt, ist eine 115 Meter lange Steinbrücke mit drei Bögen und wurde 1883 erbaut. Von ihr aus bieten sich Ausblicke auf das Mar Piccolo und das Mar Grande. Stadtbusse halten in kurzer Entfernung von der Ponte di Pietra. Die Ponte Girevole wurde 1887 eingeweiht und vom Inneren des Castello Aragonese aus bedient.
Natur
Zur natürlichen Seite Tarantos gehört die Palude La Vela. Sie beherbergt zahlreiche standorttreue und ziehende Vogelarten, darunter Reiher, Flamingos, Fischadler und den seltenen Stelzenläufer. Im Zentrum von Taranto liegen die Giardini di Piazza Garibaldi, eine kostenlos zugängliche Grünanlage. Sie sind vom historischen Zentrum aus zu Fuß erreichbar; in ihrer Nähe halten öffentliche Verkehrsmittel.
Der nahegelegene Parco Archeologico di Saturo liegt in der Umgebung von Taranto an der ionischen Küste. Dort gibt es zwei Wege, auf denen sich die Geschichte von Saturo vom 2. Jahrtausend v. bis zu den Eingriffen der Gegenwart erkunden lässt.
Erlebnisse und Traditionen
Das Museo Dal Mare bietet interaktive Workshops und pädagogische Aktivitäten zur Seefahrt und Navigation für Erwachsene, Kinder, Studierende und Interessierte an. Eine weitere prägende Tradition ist die Wallfahrt von Taranto. Sie beginnt am Gründonnerstag um 15 Uhr: Die Mitglieder der Bruderschaft gehen barfuß zu den Kirchen des Borgo und der Città Vecchia und kehren gegen Mitternacht in die Carmine-Kirche zurück. Die Wallfahrt der Bruderschaft del Carmine in Taranto besteht mindestens seit dem 16. Jahrhundert und ist seit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg die einzige von den Tarenter Bruderschaften bewahrte Tradition dieser Art.
Weitere Orte
Weitere Orte dieses Zielbereichs finden Sie hier: Martina Franca, Avetrana, Mottola, San Pietro In Bevagna, Torricella, Marina Di Pulsano, Sava, Maruggio, Manduria, Taranto, Pulsano, Palagiano, Leporano, Ginosa, Marina Di Ginosa, Crispiano, Uggiano Montefusco, Specchiarica, Castellaneta, Talsano, Massafra, Lido Azzurro, Lizzano, Castellaneta Marina, Grottaglie, Librari, Palagianello, San Giorgio Ionico, Torre Columena, Monteparano, Laterza, San Marzano di San Giuseppe, Lido Chiatona-stazione di Palagiano, Monteiasi, Monacizzo, Marina di Lizzano, Roccaforzata, Faggiano.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Apulien.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com