Ferienwohnung in Surano: Historisches Zentrum und alte Krypten
Historischer Auftakt im Ortskern
Surano verbindet ein konzentriertes historisches Ortsbild mit Spuren, die weit in die Vergangenheit zurückreichen. Die Piazza del Municipio bildet den Auftakt zum historischen Zentrum und eignet sich damit als gedanklicher Ausgangspunkt für die Erkundung der örtlichen Bauwerke. Das Casale von Surano bestand am Ende des 12. Jahrhunderts; damals wurde es Teil der Grafschaft Lecce. Für Sie entsteht so ein Ortsbild, in dem sich Geschichte nicht nur an einzelnen Gebäuden, sondern auch an ihrer Beziehung zum Zentrum ablesen lässt.
Kirchen, Fassaden und Krypten
Die Chiesa Madre wird von der Kapelle der Bruderschaft Madonna delle Grazie und dem Uhrturm flankiert. Die Kirche Madonna delle Grazie besitzt eine Fassade aus dem 19. Jahrhundert, die mit Festons, Pilastern und Scheinbalustraden geschmückt ist. Entworfen wurde sie von Filippo Bacile di Castiglione. Ebenfalls zum sakralen Bild Suranos gehört die Mutterkirche Mariä Himmelfahrt, die matrice dell’Assunta, aus dem 18. Jahrhundert.
Unter der Oberfläche setzt sich diese Vielfalt fort. Die Krypta San Giovanni ist der älteste Kultort in Surano und weist eine eindeutig byzantinische Anlage auf; ihre Ikonostase ist heute verschwunden. Die unterirdische Krypta der Cappella di San Rocco ist in den Fels gehauen und durch zwei Pfeiler gegliedert. Dort befinden sich ein Fresko von Johannes dem Täufer und Spuren alter Malereien. Das Calvario otto-novecentesco ergänzt diese historischen Sakralorte als besuchenswerte religiöse Stätte.
Palazzi und unterirdische Zeugnisse
Auch die historischen Palazzi geben dem Ortszentrum eigene Schwerpunkte. Palazzo „di don Pantaleo“ ist ein besuchenswerter historischer Palazzo in Surano. Dasselbe gilt für den Palazzo in der Piazza Martiri di Otranto. Palazzo Galati gehört zu den ältesten und bedeutendsten architektonischen Zeugnissen im historischen Zentrum und zeigt eine bauliche Schichtung, die mindestens bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Ein anderer Blick auf die örtliche Vergangenheit führt zu den unterirdischen Ölmühlen: Bis in die 1930er-Jahre gab es in Surano fünf davon, mindestens zwei sind heute nahezu intakt erhalten.
Pilgerweg, Felder und geführte Besichtigungen
Die Cappella della Madonna del Piano, auch Madonna di Leuca und Cappella di S. Antonio, sowie der zugehörige alte Friedhof liegen an einem alten Pilgerweg. Auf diesem Weg gelangten Pilger in vergangenen Jahrhunderten zum Heiligtum von Leuca. Für die räumliche Orientierung ist außerdem die Verbindung des Stadtzentrums mit den landwirtschaftlich genutzten Flächen bedeutsam: Sie führt über die Provinzstraße Surano–Torre Paduli sowie über die lokalen Wege „Murta“ und „vecchio cimitero“. Geführte Besichtigungen in Surano werden auf Anfrage und nach vorheriger Reservierung organisiert.
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