Gressoney-La-Trinité: Walserkultur, Kapellen und Monte Rosa
Unterkünfte in Gressoney-La-Trinité
Gressoney-La-Trinité verbindet sakrale Bauwerke, Walserkultur und hochalpine Ziele zu einem vielseitigen Reisebild. Die Chiesa parrocchiale della S.S Trinità wurde 1702 gegründet und ist der Santissima Trinità, der Heiligen Dreifaltigkeit, geweiht. Ihr Hauptaltar stammt aus derselben Zeit wie die Kirche, ist im Barockstil mit Anklängen an die Renaissance gestaltet und aus vergoldetem, bemaltem Holz gefertigt.
File:Monte Rosa visto da Gressoney-La-Trinité Castore.JPG
Foto: Elena Tartaglione via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Sakrale Kunst und Geschichte
Die Cappella di Orsia wurde 1652 unter der Leitung von Peter Knòbal errichtet und 1714 umgebaut und erweitert. Die Cappella di Oagre trägt die Bezeichnungen „Gnaden Brunnen“ beziehungsweise die wundersame Quelle; sie wurde 1776 auf Veranlassung von Rev. J. Curtaz errichtet und ist der Madonna delle Nevi, der Schneemadonna, geweiht. Die Cappella di Biel entstand 1736 durch Marc Thédy und weitere Bewohner des Dorfes und ist den Heiligen Rochus und Sebastian geweiht.
Kapellen mit unterschiedlichen Wegen
Die Wege zu diesen Zielen unterscheiden sich klar. Die Cappella di Orsia ist über einen ansteigenden Saumpfad erreichbar, der fünf Minuten von der Regionalstraße Nr. 43 bei Staffal entfernt liegt. Die Cappella di Oagre liegt zehn Gehminuten vom Parkplatz in der Ortschaft Staffal entfernt. Zur Cappella di Biel sind es fünf Gehminuten vom Parkplatz am Ende der Gemeindestraße nach Biel. Damit unterscheiden Sie bei der Tagesplanung kurze und längere Wege.
Die Cappella di Sant'Anna bringt eine ausgeprägte Höhenlage hinzu: Sie liegt auf 2.178 m an den Hängen zum Colle di Bettaforca an einem Ort von hohem landschaftlichem Interesse. Zu Fuß erreichen Sie sie über den einstündigen Sentiero 8 von Staffal oder mit einer Aufstiegsanlage. Errichtet wurde die Kapelle 1726 auf Veranlassung des Notars J. Thedy, des ersten Richters der Baronie der Valleise; 1995 wurde sie restauriert.
Walserkultur und Bergraum
Im Walser-Ecomuseum steht regionale Kultur anhand konkreter Räume und Ausstellungen im Mittelpunkt. Der Bereich CASA MUSEO – PÒTZSCHHUS befindet sich in einem „stadel“, der dialektalen Bezeichnung für ein typisches Walserhaus, und zeigt Dauerausstellungen zur Region. Das Tourismusbüro von Gressoney-La-Trinité befindet sich im charakteristischen Walser-Ecomuseum in der Ortschaft Tache, zwischen dem Rathaus und der Pfarrkirche.
Für alpine Wintertage steht Monterosa Ski: Das Skigebiet verbindet die drei Alpentäler Val d'Ayas, Valle di Gressoney und Alagna in der Valsesia zu einem einzigen Skigebiet im Angesicht des Monte-Rosa-Massivs zwischen dem Aostatal und dem Piemont. Damit reicht der Bergraum über mehrere Täler.
Ferienwohnung in Gressoney-La-Trinité: den Urlaubsschwerpunkt wählen
Die historischen Kapellen, das Walser-Ecomuseum und die Wege zu den einzelnen Zielen setzen unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt in Gressoney-La-Trinité. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie deshalb abwägen, ob sakrale Kunst und regionale Kultur, kurze Wege zu den Kapellen oder ein längerer Bergtag im Vordergrund stehen.
Weitere Reiseziele
Weitere Ziele: Aymavilles, Frachey, Introd, Pollein, Fénis Ao, La Thuile, Brengon und Pontboset.
Mehr zum Aostatal: Aostatal.